Happy New Year

Zum neuen Jahr wünschen wir euch erst mal alles Gute, und hoffen, dass es für euch genauso schön angefangen hat, wie unseres.
Wir sitzen gerade in Dunedin. Bei Janeens Eltern konnten wir endlich mal unsere Bilder aussuchen und kleiner machen. Wir waren aber zu müde um alles zu tun. Daher gibt es nur die Berichte bis zum 30.12.

Der Bericht über Silvester folgt dann, wenn wir wieder Zeit haben 😉

27.12.2006 Franz Josef – Wanaka. Noch mehr Regen

Der Morgen beginnt wieder grau in grau. Aber es regnet nicht mehr. Die Wolken sind etwas höher als vorher. Schnell checken wir aus dem Hostel aus, dass im Zimmer keinerlei Möglichkeiten hatte, Sachen zu trocknen. Nur ein Hinweis, dass man seine Sachen nicht über die Heizung hängen darf um sie zu trocknen. Ja aber wo denn sonst. Carola hat die Nacht in einem Zelt im Unteren Stockbett verbracht, bestehend aus nassen Handtüchern, Jacken und Hosen.

Zuerst gehen wir zum Internetcafe. Das ist ein alter Bus, der mit Computern ausgerüstet ist, und in dem auch ein freier Platz ist, den ich mit dem Laptop nutzen könnte. Leider geht das Internet gerade nicht und wir werden vertröstet. Die Zwischenzeit nutzen wir um nochmal zum Franz Josef zu fahren. Es ist gerade trocken und wir nehmen den etwas längeren Laufweg. Diesmal ist der Blick klar, wenn auch weiter oben die Wolken hängen.
Zurück im Bus kann ich meine HP updaten. Jetzt sind wir zumindest wieder gleichauf und auch up to date. Das wird sich vermutlich bald wieder ändern *g*

Dann fahren wir weiter zum Fox Glacier. Davor machen wir am Lake Matheson halt um diesen zu besuchen. Das Wasser soll angeblich total spiegelnd sein. Immerhin haben sich die Wolken soweit gelichtet, dass man einen relativ guten Blick auf Mt. Cook und Mt. Tasman hat. Bevor wir losmarschieren treffen wir die Französin aus Marahau wieder.
Wir umlaufen den See der natürlich nicht spiegelt, weil es zuviel geregnet hat, und es etwas Wind hat. Die Aussicht ist dennoch sehr schön. Dann gehen wir weiter zum Gletscher. Wir beschließen erst zu essen, und dann den halbstündigen Marsch zur Zunge in Angriff zu nehmen. Während wir Essen wird aus dem Tröpfeln ein handfester Regen. Wir gehen dennoch –  in unsere Regenanzüge gehüllt. Auf dem Weg sehen wir einige Leute, deren Hosen vom Wasser glänzen.
Der Gletscher ist Wahnsinn! Man kann bis auf etwa 30-50 m heran. Wir sind nicht brav und ignorieren die “Danger – do not get beyond this point without expirienced Guide” Schilder und gehen bis zum Gletscher anfassen *g* Fantastisch. Wir bleiben aber nicht lange, schließlich wollen wir nicht vom Eis erschlagen werden.
Auf dem Rückweg treffen wir die Französin wieder *g*.

Durch den Regen fahren wir weiter und weiter richtung Wanaka. Auch nach dem Haast Pass (den wir gar nicht als solchen erkennen, er hat nur 512 m) , ab dem laut Carolas Reiseführer das Wetter besser werden soll, regnet es noch immer. Aber nach einer Weile wird es tatsächlich ein bisschen besser. Lake Wanaka präsentiert sich in grünblau, und der danebenliegende Lake Hawea ist etwas dunkler.

Wieder ein neues Hostel, diesmal etwas älter, aber alles sauber. Und es gibt eine Katze. Diesmal Rauchgrau mit weißen Pfoten.
Als ich meine Fotos auf den Recher übertragen will ein Schock. Der Laptop erkennt die Kamera nicht mehr. Ich kann meine Bilder nicht mehr übertragen 🙁 Ich hoffe es liegt nur am Kabel. Vorerst werden also die Bilder hauptsächlich von Carola sein. Ich muss halt ab und an einen Fotoladen um meine Bilder auf eine CD Brennen zu lassen. *sauer* so’n Müll. Die Kamera muss definitiv zum Hersteller zurück. Ich habe sie noch kein Jahr und fast nur Probleme damit. Das kann doch nicht wahr sein.

28.12.2006 Wanaka – Queenstown. Jagd nach den Lord of the Rings locations

Den gestrigen Abend haben wir mit einer kleinen Spielerunde beendet. Ich wurde in der Küche von Mollie angesprochen, die zur gleichen Zeit in Rotorua war wie ich. Sie hat gefragt ob wir mitspielen wollen. Das Spiel geht in etwa so. Es werden jeweil Teams von zwei Leuten gebildet. Jeder Mitspieler schreibt drei Namen von berühmten Personen auf Zettel auf. Die Zettel werden gemischt und es wird ausgelost welches Team beginnt. Der eine Partner muss also die Person auf dem Zettel beschreiben und der andere Raten. Es müssen soviel wie möglich Personen in 30 sec erraten werden, dann ist das nächste Team dran. Bei der zweiten Runde (die Zettel werden wieder gemischt) darf nur noch ein Wort gesagt werden. Und bei der dritten Runde muss man Pantomime machen.
Carola und ich waren die haushohen Verlierer, weil wir meistens an einem ihr unbekannten Schauspieler gescheitert sind, und damit die einfachen nie bekommen haben. Die beiden Jungs die mitgespielt haben, waren ein dermaßen eingespieltes Team, dass man nur noch lachen konnte.

Am morgen packen wir wieder schnell zusammen um loszukommen. Wir starten mit der Puzzling World. Dort gibt es zunächst ein Labyrinth zu durchqueren und alle Ecktürme zu finden. Das dauert zwischen 30-60 min. Wir haben 30 gebraucht, weil wir die einfache Variante (Türme in egal welcher Reihenfolge) gemacht haben. Danach geht es in einen Illusionsraum, wo jede Menge Hologramme hängen, wir müssen uns meistens runterbücken, um sie gut sehen zu können. Dann geht es in einen Raum im den jede Menge einem folgende Proträts hängen. Man fühlt sich dort sehr beobachtet.
Der Eigentliche Illusionsraum macht mich schwindelig. Man läuft quasi auf einer Schräge, durch die Wände hat man aber das Gefühl gerade zu stehen. Dort können Bälle nach oben rollen, Schaukeln schief hängen, Ruschen nach oben laufen, und Wasser nach oben fließen. Sehr lustig das ganze.
Dazwischen findet man immer wieder Illusionbilder a la Escher. Dann kommt man an einem Raum, der durch das Fenster betrachter ganz normal aussieht. Geht man aber hinein, stellt man fest, dass die Quadrate keineswegs quadratisch sind, und die eine Seite des Raums sehr viel niedriger als die andere. Faszinierendes Spiel mit den Sinnen.
Im dazugehörenden Café kann man sich dann mit den Knobelspielen austoben und auch welche kaufen. Ich habe jetzt einen Puzzelring, den muss ich erst wieder zusammensetzen, damit ich ihn tragen kann. Das ist schon mit Anleitung nicht unbedingt einfach.
Draußen machen wir noch “false perspective” Bilder. Dann geht es weiter.

Nachmittags ziehen wir los um die erste Location auf unserer Liste abzuklappern. Der Locationsguide sagt was anderes als die Karte. Wir finden es aber doch. Dann fahren wir über die höchste geteerte Straße Neuseelands. Das ist für uns Alpenkätzchen mit 1076 m natürlich gar nix. Aber die Aussicht oben bietet schöne Fotomotive und auch Hinweise auf Locations.
An einem weiteren Parkplatz erwartet uns eine Überraschung. Aus einem der Autos dort hüpft Andi, der kommt gerade aus Queenstown und will nach Twizel. Neuseeland ist definitiv ein Dorf *g*

Kurz vor Queenstown fahren wir noch ein Stück auf dem Highway zurück zu einer Bungeebrücke. Nicht zum Springen, sondern weil der Fluss auch die Rolle des Anduin übernommen hat (die Argonath wurden hier hereingebastelt). Nachdem wir ein paar Verrückten beim Springen zugesehen haben, fahren wir nach Arrowtown. Leider ist die Zeit zu kurz um dort noch eine Location anzugucken. So tigern wir eine Runde durch den Ort und gucken das Chinesische Dorf dort an.
Dann weiter nach Queenstown erst in das Hostel einchecken. Danach fahren wir in die Stadt. Die ist sehr jung und lebendig und es wird klar, warum die Leute so begeistert davon sind. Immerhin sind hier die Läden länger offen, und ich finde ein Fotogeschäft, wo ich einen Kartenleser für meine Speicherkarte bekomme. Juhuu, ich kann meine Bilder wieder auf den Computer übertragen *freu*
Das andere was ich finde ist ein Frisör, der mich von einigen Centimetern Haar befreit. Dort aber auch ein Schock. Carola vermisst ihren Geldbeutel, dabei wollte sie doch das Essengehen bezahlen. Wir hoffen einfach mal, dass er im Hostel liegt und ich zahl das Essen im Steakhouse.

Zurück im Hostel finden wir auch wieder Carolas Geldbeutel *pfuh* und ich teste gleich mal den Kartenleser. Und er funktioniert. Es wird also doch Bilder von mir geben 🙂

Morgen gibt es noch Sachen in Queenstown und dann geht es weiter nach Te Anau mit hoffentlich weiteren Locations auf dem Weg.

29.12.2006 Queenstown – Fiordland. A journey in the Dark

Die Nacht ist grausam. Ich hatte das Hostel als letztes Gebucht, war dabei dann gleich mal die letzte, die dort noch Betten bekommen hat, und sie waren in einem gemischten Schlafsaal für 6. Wir bekommen zwei obere Stockbetten und jeweils einen Kerl als unterpartner. Carolas Unterschläfer ist ein ungewaschener Franzose, und mein Bettnachbar leidet unter Albträumen, schreit ab und an auf und wühlt im Bett umher, so dass ich oben wie auf einem Schiff hin- und hergeschüttelt werde.

Der Morgen wirkt schön wird aber recht schnell grau. Wir fahren in die Stadt, weil wir noch neues Besteck brauchen und Carola noch telefonieren will. Aber vorher gehen wir noch in das “Underwater Oservatory” das ist ein Unterwassergebäude, mit großen Fenstern zum See. Wir betrachen die herumschwimmenden Forellen und freuen uns über die Scaubs. Das sind schwarze Enten, die ziemlich tief tauchen können. Unter Wasser wirken sie silbern und es sieht sehr lustig aus, wenn sie wie ein Korken wieder nach oben schnellen.
Während Carola telefoniert, gehe ich in einen LotR Shop, der noch nichtmal die T-Shirts hat, die ich in Wellington gesehen habe. Und weil Carola dann noch immer nicht fertig ist, gehe ich in ein paar weitere Souvenirshops zum gucken.

In der Zwischenzeit hat es angefangen zu regnen, der eigentliche Plan, mit der Gondel den Berg rauf zu fahren, wird durch einen Kiwi und andere Vögelpark ersetzt. Dort zeigen sie erstmal im trockenen, die Bewohner des Parks, dann folgt eine kleine Maorishow und anschließen tappen wir durch den Regen durch den Park, wo sich die Vögel vor dem Wetter verstecken. Aber sehr lustig noch mal Kiwis zu sehen.

Danach fahren wir richtung Te Anau. Auf dem Weg gibt es noch ein paar LotR Locations. Wegen des Wetters entscheiden wir uns, die meisten dann doch auszulassen. Und die einzige wo wir dann doch hinwollen (Deer Heights) verlangen für den Parkeintritt dann doch 20$ pro Auto. Das würde ja noch gehen, wenn das Wetter mitmachen würde, aber es regnet. Und dazu kommt noch, dass wir früh in Te Anau sein wollen, weil wir noch zu den Glühwürmchen wollen.

Dort angekommen fühlen wir uns erstmal fehl am Platz, unser Hostel ist ein normales Wohnhaus. Aber gerade das macht es auch wieder nett. Auch hier gibt es eine Katze (Schwarz, mit dem Namen Bella) und letztendlich ist es ganz gemütlich. Rosie die “Besitzerin” bucht für uns die Glühwürmchentour.
Nach einigen hin und her beschließen wir neben der Doubtfulsoundtour an Sylvester morgen auch noch den Milfordsound zu besuchen. Leider belagern neu angekommene Gäste Rosie, so dass wir ins Visitorcentre fahren, und die Tour dort buchen. Also drei Tage Schifffahren *g*, die Kayaktour war leider nur für trainierte Kayakfahrer, die, die für uns geeignet war, würde um 7.15 in Milford Sound starten. Das ist uns definitiv zu früh 😉

Nach dem Essen geht es dann los zu den Glühwürmern. Zuerst fahren wir etwa eine Halbe Stunde mit dem Schiff zum anderen Ufer von Lake Te Anau. Dort angelangt, landen wir promt in der Ersten Gruppe die in die Höhle dürfen.
Durch einen (viel zu niedrigen) Gang geht es in die Höhle. Unseren Führer verstehe ich durch das tosende Wasser kaum. (Te Ana-Au bedeutet: Höhle mit Wasser, das in Wirbeln geht.)
Schaut man nach oben, kann man schon die ersten blauen Lichtpunkte erkennen. Durch die Cathedralcave kommen wir zu unserem kleinen Boot. Ab hier heißt es: Mucksmäuschenstill, und Zappenduster. Das einzige Licht kommt von abertausenden Glühwürmchen die von der Decke hängen und zum Teil leicht im Luftzug pendeln. Das Licht spiegelt sich im Wasser. Eine unglaubliche Geschichte und wunderschön. Und schon bald geht es wieder zurück zum Laufsteg und raus zum Café wo wir uns noch weiter über die Glühwürmer schlau machen können.

Dann geht es wieder zurück aufs Schiff und heim ins Hostel. Den Abend verbringen wir mit Quatschen mit Eugenie und Heike.

30.12.2006 Milford Sound – endlich mal schönes Wetter *g*

In der Früh bzw gestern Abend überredet Heike uns, mit ins Kino zu gehen, um einen Halbstündigen Film über Fiordland zu gucken. Ein Hubschrauberpilot aus der Umgebung hat sich den Kameramann von LotR geschnappt und einen Film über Fiordland in allen Jahreszeiten, aus Perspektiven, die man so schnell nicht zu sehen bekommt, gemacht.
Und was für ein Film. Atemberaubende Bilder, berauschende Kamerafahrten über Wasserfälle, wunderschöne Lichtspielereien. Wunderschön.
Danach fahren wir bei Grau in Grau weiter nach Milfordsound. Nicht ohne noch zwei Jungs ins Auto zu laden, die dort auch hinwollen. Diesmal können beide (Däne und Ami) gut englisch 🙂 und labernd fahren wir einher. Und dann stehen wir im Stau. Eine Schafherde wird gerade über die Straße getrieben. Der Schäfer sagt uns, dass wir einfach durchfahren sollen.  Die Schafe springen zur Seite und wir können weiter, nur um in der nächsten Herde zu landen.

Wir bleiben zwischendurch stehen für ein paar sehr schöne Aussichten. An einem Parkplatz kriegen wir den ersten wildlebenden Kea zu sehen. Dann geht es durch den Homertunnel. Der ist scary. Total unbeleuchtet und voller Schlaglöcher und auf der anderen Seite? Sonnenschein! 🙂 wie schön.
In Milfordsound verlassen uns die Jungs. Innerhalb von Sekunden sind die Sandflies um uns rum. Schnell schmieren wir uns ein. Dann geht es ab zum Hafen. Unser Schiff ist das kleinste.

Die Fahrt ist wunderschön. Die ganzen Berge haben viele kleine Wasserfälle und einige Große. Auf manch einem Felsen liegen ein paar Seelöwen faul in der Sonne. Staunend fahren wir bis zum Ende des Sounds, der kein Sound (Flussgebildet) sondern ein Fjord (Gletschergebildet) ist. Dort liegt Anita Bay, was der Grund für diesen Ausflug war ;). Maori haben diese Bucht regelmäßig besucht um Jade zu schürfen.

Auf der Rückfahrt sehen wir noch ein paar Seelöwen und dann “there are dolfins” Und ja, vor dem Schiff taucht eine Gruppe Delfine auf. Sie kommen wieder ganz nah an das Schiff heran. Tauchen in Gruppen auf und wieder ab. Weiter drinnen lassen wir uns bei einem weiteren “Underwater Observatory” absetzen. Dieses ist im Salzwasser und beherbergt einen seltenen Gast. Die Schwarze Koralle. Diese lebt normalerweise in Tiefen von viel zu tief, hier aber auf 8-17m tiefe. Das kommt daher, dass auf dem Salzwasser eine Schicht Süßwasser aus Regen und Wasserfällen liegt. Diese macht die Oberfläche dunkler und gaukelt der Koralle größere Tiefen vor.

Die Korallen sind entgegen ihren Namen gar nicht schwarz, sondern weiß. Baumähnlich wachsen sie in die höhe. Begleitend sind hier Seesterne, Seegurken, rote Korallen, Anemonen und Schwämme zu betrachten. Sehr faszinierend.
Dann geht es wieder zurück nach Milford Sound. Dort rufe ich noch kurz Diane an, die die Tour morgen organisiert. Sie erzählt mir, dass auf dem Boot nur Holländer sein werden. Böh, da ist man am anderen Ende der Welt und kann seine eigene Sprache die ganze Zeit reden. Andererseits hatten wir ja befürchtet, dass wir lauter Asiaten dabei haben könnten, die wir dann nicht verstehen würden. Glück gehabt.

Über die Chasmwasserfälle, und die Mirrorlakes, die heute gar nicht spiegeln, fahren wir wieder zurück. Nach dem Essen packen wir unsere Taschen neu, schließlich brauchen wir nicht alles mit auf das Boot zu schleppen.

Woensdag 27 december Franz Josef naar Wanaka
‘s ochtends blijkt het een heel klein beetje te zijn opgeklaard. In onze kamer is geen haakje te vinden, dus alles – jassen, regenspul, badlakens- is nog steeds nat van gisteren. Dan alles maar nat op de achterbank. We beginnen in het internetcafe – nou ja, eigenlijk de internetbus. Het is een oude Engelse bus met daarin een aantal computers, en hier kan Anita haar laptop gewoon inpluggen. Dat is eigenlijk wel erg relaxed. Helaas blijkt de internetverbinding net plat te liggen, dus we besluiten eerst nog eens naar de Franz-Josef-Gletscher te gaan. Misschien zien we er vandaag een klein beetje meer van. Na een kwartiertje staan we weer op hetzelfde punt als gisterenavond, en het zicht is inderdaad beduidend beter. Dit maakt meer indruk. 

Terug naar de internetbus. Hier besteden we vrij veel tijd aan het uploaden van de foto’s en tekst, Anita chat tijdens het  uploaden nog even met een vriendin en ik merk dat ik nu ook wel graag even “gewoon” met Jancko zou willen kletsen. Helaas, de telefooncellen zijn niet altijd makkelijk te vinden en het lukt ook niet altijd om in de korte tijd dat we tegelijkertijd wakker zijn contact te krijgen. Gelukkig kunnen we wel sms-en en dat helpt!

Als alle foto’s en de teksten “up” zijn, gaan we richting Fox Glacier. Maar eerst nog naar Lake Matheson. Dat is ons door de twee zussen die wij in Abel Tasman hebben ontmoet bijzonder aangeraden. Als het goed is, kun je in dit meer fantastische spiegelingen zien van Mount Cook en Mount Tasman, de hoogste bergen van Nieuw-Zeeland. “Als het goed is” blijkt “als het niet heeft geregend en niet waait” te zijn. Geen spiegelingen dus, maar wel een mooie wandeling rondom het meer met fantastische plankenpaden over de drassige stukjes. De hikes zijn hier vaak voorzien van dit soort plankenpaden en deze heb ik in Estland al erg leren waarderen. Ik zou hier uren kunnen wandelen. 

Maar ja, we hebben geen uren, we gaan door. Naar de Fox Glacier. De blauwe gaten in de hemel worden heel snel vervangen door regenwolken. We besluiten om eerst in de auto te lunchen en af te wachten of het beter wordt. Het wordt niet beter, maar we willen erg graag naar de tong van de gletsjer toe, ook aangeraden door de twee zussen. Regenpakken aan, en daar gaan we. En ja, het is de moeite waard. Wow, wat is zo’n gletsjer groot van dichtbij. Maar we hebben wel weer allemaal natte kleding in de auto…

De tocht gaat door naar Wanaka, waar we relaxed vroeg aankomen. In dit hostel wel haakjes, dus alles kan drogen. In de keuken komen we Mollie tegen, een Canadese die Anita uit Roturoa herkent. Zij vraagt ons of we straks mee willen doen aan een spelletje. Tsja, eigenlijk wilden we verder met de foto’s en onze dagboeken, maar een spelletje is ook wel leuk. 

We spelen uiteindelijk met z’n negenen. Ieder schrijft de namen van drie bekende personen op, en vervolgens spelen we drie ronden, met teams van 2-3 personen. In de eerste ronde moet de een aan de ander uitleggen welke persoon er op een briefje staat, binnen 30 seconden, zonder woorden met een hoofdletter te gebruiken. “the queen” is dan nog wel makkelijk, maar wie o wie is “Peter Sommare” of “Lindsey Lohan”? Het gaat erom binnen de tijd zoveel mogelijk briefjes af te handelen, en daarvoor krijg je punten. Voor de tweede ronde gaan alle briefjes weer in de pot, en mag je nog maar 1 woord gebruiken om iemand te omschrijven. Het is dus best belangrijk te onthouden welke personen er allemaal waren. De derde ronde is de leukste: geen woorden, alleen maar toneel. Vooral leuk als de te raden personen onder andere Michael Jackson en Bill Clinton zijn…
Veel te laat naar bed gegaan, maar wel een erg gezellig avond gehad. 

Donderdag 28 december Wanaka naar Queenstown
Ik wilde graag in Wanaka overnachten omdat ze hier de Puzzling World hebben. Een mega-groot labyrinth, “Illusion rooms”, en een café vol met denkpuzzeltjes. We beginnen in het labyrinth en omdat we nog een beetje moe zijn, kiezen we voor de makkelijke opdracht: vind alle vier hoeken in een willekeurige volgorde. Dit blijkt inderdaad goed te doen, binnen een half uur zijn we eruit. De illusion rooms blijken erg mooi gedaan te zijn. Binnen no time zijn we een beetje duizelig, het water gaat hier omhoog, de traplift ook. Blij als we weer recht op de grond staan. Gelukkig is er nog het café en de winkel. We zouden hier nog uren kunnen blijven. Ik probeer wat spelletjes uit en koop uiteindelijk een origineel Nieuw-Zeelands spelletje waar we hopelijk nog veel lol mee gaan hebben de komende tijd. Anita koopt een mooie ring die ze eerst zelf in elkaar moet puzzelen. 

We lunchen aan het strand van het Lake Wanaka. Daarna gaan we op location-jacht. Hier in de buurt is enorm veel Lord of the Rings materiaal opgenomen, op onze kaart staan heel veel ringen. Het weer is heel aardig. We vinden inderdaad een heuvel die ook in het boek staat. 

Dan gaan we de hoogste geasfalteerde pas van de Nieuw-Zeelandse Alpen op. Deze is welgeteld 1160 meter hoog. Niet erg spannend voor ons Europese Alpenmensen, we zijn beiden al op veel hogere passen geweest. De weg is eerst ook niet erg spannend en we wachten op haarspeldbochten die nooit echt komen, en kaal landschap, dat uiteindelijk wel verschijnt. Op de top hebben we weer uitzicht op een aantal LOR-locaties, en tijdens de afdaling naar Queenstown ook nog een paar keer. Hier gebeurt iets bizars. We stoppen voor de zoveelste keer op een parkeerplaats met het bordje “scenic lookout”. Ik maak wat foto’s en hoor plotseling dat Anita een bekende ontmoet. Die bekende blijkt Andi te zijn, haar reis- en studiegenoot, die met een vriend een compleet andere route op het Zuidereiland volgt. Zij reizen noordwaarts, en het is echt bizar dat we elkaar hier tegenkomen. 

Nadat we nog duizend tips van Andi hebben gekregen, dalen we af naar Queenstown. Ons hostel blijkt bovenop de helling te staan, de stad is beneden. Op de helling kom ik zowaar een lichtgele Duetto Spider tegen, die bij een eveneens lichtgeel huis geparkeerd staat. Helaas geen eigenaar te bekennen… 
We gaan de stad alvast verkennen, zodat we morgen een strak programma kunnen doen. Anita laat haar haar zo’n 20 cm kortwieken, en we gaan uiteten. Niet de meest slimme plek, het is hier mega-toeristisch, maar wel een lekker stukje vlees gehad. 

Vrijdag 29 december Queenstown naar Te Anau
Ons programma voor vandaag: Underwaterworld, en dan OF de berg op en daar rodelen, OF naar het Kiwi Bird- en wildlife centre. Omdat we niet kunnen kiezen, beginnen we met de Underwaterworld. Dit is voor de afwisseling echt goedkoop, slechts 5 dollar. Het is ook niet echt heel veel, maar we zien er duikende eenden, de Scaubs die ik ook al bij Taupo was tegengekomen. Onder water blijken deze helemaal zilver en dat is erg leuk om te zien. Verder zien we palingen en forel, en dat is ook wel zo’n beetje wat je er zou kunnen zien. Zeker wel de moeite waard. Terwijl ik met Jancko bel, begint het te regenen. Mooi, dan hoeven we niet meer te kiezen, maar wordt het het Kiwi-centre. Alleen jammer dat we aan de buitenkant niet kunnen zien dat dit een openluchtpark is… Gelukkig is er eerst een hele show, waarin een aantal vogels alvast aan het publiek wordt geshowd. En weer een Maori-show, met  5 dansers deze keer. Wel weer leuk, maar nu heb ik geloof ik wel genoeg Maori-cultuur gesnoven.
Dan gaan we het park in. Met mijn 10 dollar-paraplu uit Franz Josef, die zichzelf elke keer weer opvouwt, houden we het redelijk droog. De Kiwi’s zitten gelukkig binnen, en zijn hier beter zichtbaar dan in Te Puia. Dat vinden we toch wel erg fijn, het entreegeld was nog best pittig. De andere vogels schuilen vrijwel allemaal, we maken alleen nog kennis met een aantal kea’s en megagrote duiven. Blij dat we weer in de auto mogen, het regent nog steeds.
Op naar Te Anau. Hier blijven we twee nachten en we willen graag even wassen voordat we de boot opgaan voor de overnight cruise. Wat ons betreft komen we dus graag vroeg aan. We rijden vrijwel precies langs een grote LOR-locatie en besluiten dat we er toch wel even kunnen kijken. Helaas, de weg over het terrein kost 20 dollar en voor de views vinden we dat bij dit weer wel erg veel geld. Op naar Te Anau dus.

In Te Anau worden we verwelkomd door Rosie. Dit is eigenlijk meer een Homestay dan een backpackers hostel. De keuken, de kat, de woonkamer, we delen alles met de familie. Behalve ons zijn er nog 5 andere gasten. We kunnen wassen met een wasmachine die meer kan dan de meeste hostel wasmachines, en de douche is hoog genoeg! Dit ziet er goed uit. Rosie regelt gelijk voor ons dat we ‘s avonds nog naar de Glowwormcaves kunnen en wij regelen zelf bij de I-site nog een cruise op de Milford Sound voor morgen. 
Om 20.00 uur melden we ons bij de haven voor de tocht naar de Caves. Dit blijkt erg indrukwekkend. De grotten zijn pas rond 1945 herontdekt, en zijn gevormd door een snelstromende rivier die het kalksteen tussen het graniet uitspoelt. In de grotten zitten ontzettend veel gloeiwormen. Na een korte wandeling door de grotten doen we het laatste stukje in een bootje in het pikkedonker. Erg mooi, maar Jancko zal blij zijn dat hij hier niet bij was. Het wandelpad ging deels onder erg laaghangend gesteente door, en verder over allemaal open roosters. Niks voor hem, maar gelukkig heb ik geen last van zijn hoogtevrees…

Het wordt weer veel te laat, omdat we in de huiskamer nog lang napraten met onze twee kamergenootjes.

Zaterdag 30 december Milford Sound
Vroeg op, want we hebben afgesproken dat we eerst om 9 uur naar de plaatselijke bioscoop gaan. Daar gaan we voor de “vroege vogels prijs” een half uur kijken naar een film over de Fjorden in alle seizoenen. Dit is inderdaad een erg mooie film. Ik ben bang dat de Milford Sound gaat tegenvallen nu… ik word gerustgesteld door onze kamergenote: dit waren beelden vanuit de lucht, straks zit je op het water en dat is weer helemaal anders.

Bij de dorpsuitgang pikken we weer eens lifters op. Deze keer een jongen uit de States en een jongen uit Denemarken. Hun Engels is uiteraard veel beter dan van die Israeli, en we kletsen een gezellig eind weg. Na een tijdje komen we een kleine file tegen, omdat er een paar schapen op de weg lopen. Nou ja, een paar… honderden. Ze moeten allemaal over dezelfde brug als wij! 
De schaapsherder zegt dat ik er maar gewoon langzaam doorheen moet rijden. Oke… Heel veel Kodakmomenten voor Anita en de jongens achterin.

Omdat het weer steeds beter wordt, volgen er nog meer Kodak-stops. Helaas zijn de Mirror Lakes ook hier geen Mirror en hebben we te weinig tijd om nog stukjes te wandelen, we moeten tenslotte een boot halen! Hiervoor moeten we eerst nog door DE TUNNEL. Die hebben ze hier erg weinig, en dat blijkt ook wel uit het onderhoud. Deze tunnel is eng, supereng! In de weg zitten enorme kuilen, er is amper verlichting, dus je ziet de kuilen niet, en ondanks het verkeerslicht aan het begin van de tunnel is ons niet helemaal duidelijk of er nu wel of geen tegenliggers kunnen komen. Maar ook dit overleven we en aan het eind van de tunnel is er zon. Dit werd ons ook voorspeld door onze reisgids – aan de andere kant van de tunnel is het weer anders dan ervoor. In dit geval dus zon! Na een hopeloze zoektocht naar een legale parkeerplaats nemen we afscheid van de jongens en lopen naar onze boot toe. We hebben gekozen voor een vrij klein bootje, met maar 45 passagiers, dit betekent helaas ook dat het zonnedek heel erg snel overbezet is. Vandaag is het duidelijk foto-weer. We komen langs watervallen, we hebben blauwe hemel, we zien Anita’s Bay (ja zo heet ie echt) en zeeleeuwen, en op de terugtocht komen we ook nog dolfijnen tegen. Wat geweldig. 

Eenmaal terug in de haven bellen we nog even naar Diane, onze contactpersoon voor de overnight-cruise in de Doubtful Sound op 31 december, om te bevestigen dat we in Te Anau zijn aangekomen. Anita springt een gat in de lucht als blijkt dat we de boot zullen delen met 4 andere Nederlanders. Op zich maakt het ons niet uit of op de boot Engelstalige of Duitstalige mensen of Nederlanders zullen zitten, maar een hele dag en oudejaarsavond met moeilijk verstaanbare Aziaten, Fransen o.i.d. lijkt ons toch minder fijn. Maar goed, daar zullen we dus geen last van hebben.

Op de terugweg naar Te Anau maken we alsnog een kleine wandeling naar fascinerende watervallen, en we zien de bergtoppen die ‘s ochtends nog in de mist waren verdwenen. Van Rosie, onze gastvrouw, horen we dat het weer in Te Anau helemaal niet zo goed was – maar onze was is toch gedroogd. 
‘ s avonds proberen we al een selectie te maken van de foto’s, maar we zijn eigenlijk doodop. Weer te laat naar bed.