Pinguine und lange Fahrten

Und wieder ein paar Berichtshäppchen. Diesmal sollten wir es aber bald schaffen wieder up to date zu sein, schließlich sind wir wieder in Wellington 😉

03.01.2007 Dunedin – Erlebnisse mit Pinguinen

Heute werden wir sie sicher sehen. Die Pinguine. Die Tour startet aber erst am späten Nachmittag, daher nutzen wir den Morgen um mit Carolas niederländischen Reiseführer erst eine kleine Stadtwanderung zu machen. Diese führt uns an Kirche und Bahnhof im flämischen Stil heran und wir sind relativ bald fertig. Dann suchen wir ein Internetcafé, schließlich müssen unsere Berichte ja auch mal wieder online gestellt werden.
Nach warmen Mittagessen im Hostel fahren wir zum Larnach Castle. Das ist so ungefähr das einzige Gebäude, was unseren Schlössern in etwa nahe kommt. Es ist mit einem schönen Garten umringt, und für die damalige Zeit recht modern (z.B. WC) für den besten Teil, den Garten haben wir zuwenig Zeit. Aber wir werfen dennoch einen Blick auf die Aussicht, die den Schlossherren damals dazu veranlasst hat, das Castle zu bauen.
Dann warten wir in Portobello vor dem Portobello Shop, gegenüber dem Portobello Pub, auf unseren Bus. Der fährt zunächst erstmal vorbei und holt uns dann doch noch ab. Wir sind die letzten Passagiere und ich krieg den A-Platz (ganz hinten) und Carola die Aussicht, muss dafür aber Small Talk mit dem Guide machen.

Auf der Fahrt zum Albatross Center bekommen wir schon die ersten Vögel zu gesicht, die meisten sind bekannt. Der Vorteil diesmal ist: wir haben eine Liste mit den ganzen Vögeln drauf und bekommen Ferngläser.
Beim Albatross Center sehen wir erstmal nicht so viel. Das heisst: sehr viele Möwen und einige spotted shags (Kormorane) doch dann bekommen wir doch noch eine Flugshow. Zunächst kommt einer, dann zwei Albatrosse. Sie umkreisen ihren Nistfelsen, den wir nicht besuchen dürfen, weil der extra kostet. Der Anblick ist sehr schön, aber nicht ganz so atemberaubend wie die Flugshow über dem Wasser an Sylvester.
Ein Seelöwe schwimmt auch noch vorbei und uns wird erzählt dass wir noch weitere Seelöwen zu sehen bekommen. Und dann werde ich aufgeklärt über die verschiedenen Seelöwen hier. Es gibt die NZ fur seals (Kekeno) die wir bis jetzt immer gesehen haben, und es gibt die Seelöwen (Hooker) die wir bis jetzt noch nicht gesehen haben. Also alles was ich bisher als Seelöwe bezeichnet habe, wird ab jetzt Kekeno heißen und die “echten” Seelöwen werden Hooker genannt. (meiner Meinung nach sind beides Seelöwen, aber auf jeden Fall sind beides Robben *g*)
Dann geht es ab zum Strand. Die Tourorganisatoren haben mit einem Farmer ein extra Abkommen, dass sie an den Strand können und sie haben die Möglichkeit es dort etwas aufzuforsten, weil die Pinguine Waldgebiete bevorzugen. Der Bus wird oben auf einen Hügel geparkt, und wir müssen über eine Schafweide herunterlaufen. Und schon bevor wir den Strand erreichen sehen wir unseren ersten Yellow-Eyed Pinguin. Er steht im Gebüsch und putzt sich. Putzig!

Dann gelangen wir an den Strand, und da steht schon der nächste, der ist gerade dem Meer entkommen und steht am Strand, und – putzt sich. Weiter oben steht noch einer, der seine Flipper ausgebreitet hat. Wir erfahren, dass das zum Abkühlen dient. Strandpinguin setzt sich jetzt in Bewegung. Gemütlich latscht er auf etwa 10-15 m Abstand an uns vorbei. Fotoshow pur. Relativ schnell besteigt er den Hügel zum anderen Pinguin. Und es kommt zu einer Begrüßung, doch der schon dagewesene ist nicht wirklich interessiert und so stehen sie Rücken an Rücken. Nochmal Fotoshow. Unser Guide meint: “wir können gehen, ihr habt innerhalb von Minuten eure Postkartenbilder gemacht” Wir gehen natürlich nicht. Denn im Wasser ist ein Hookermännchen. Er kommt recht schnell auch an den Strand. Denn die Hooker bevorzugen im Gegensatz zu den Kekeno sandigen Boden. Er ist um einiges größer als die Kekenos und watschelt recht schnell an den Strand. Wir dagegen gehen auf einem Abstand vorbei und einen weiteren Hügel hinauf. Denn kurz bevor der Hooker da war ist noch ein Schwung (ca 6 ) Pinguine gestrandet. Diese laufen jetzt auf die Hügel wo ihre Nester sind. Und wir gehen in eine Beobachtungshütte und können von dort aus auch die in braunes Daunen gehüllten Küken angucken.
Unten auf dem Strand kommt es jetzt zu einem Gerangel, der angekommene Hooker wird von einem schon dort liegenden Männchen wieder ins Wasser getrieben. Statt einen Harem behütet er eine horde Junggesellen, die Weibchen sind weiter weg, und so sehen wir hier eigentlich nur junge Männchen.

Wir gehen noch ein Level höher und sehen noch weitere Pinguine auf dem Feld verteilt. Sie putzen sich, strecken sich zum kühlen und machen sich fertig für die Nacht, die manche einfach auf dem offenen Feld verbringen.
Dann müssen wir den Hügel wieder hoch. In der Nähe des Busses können wir uns überlegen ob wir den zweiten Hügel zu den Kekeno noch machen wollen oder zum Bus zurück gehen wollen. Ein Pärchen entscheidet sich für den Bus und wir laufen den Hügel in eine andere Richtung herunter. Diese Kolonie ist die bisher größte und wir kommen sehr nahe heran. Es gibt ne Menge Junge zu betrachten und verzückt guck ich wieder zu.
Dann geht es wieder den Hügel hoch, und zum Bus. Wir werden wieder beim Auto abgesetzt. Aber damit ist unsere Tour noch nicht zu Ende. Denn unser Guide hat uns erzählt, wo man Abends die kleinen blauen Pinguine beobachten kann. Und nachdem es genau die richtige Zeit (21.00 Uhr) ist fahren wir dort noch hin. Und wir warten, und der Wind ist kalt und wir warten und frieren. Carola hat zum Glück ihren Wintermantel dabei und verpasst mir noch ein paar Handschuhe.
Wir erfahren, dass die Pinguine vermutlich erst um 22.20 Uhr ankommen werden. Aber wir bekommen eine weitere Show geboten, denn ein junger Hooker (oder ein Weibchen) schwimmt zunächst auf und ab und kommt dann auf den Strand. Dort läuft grad einer von den Pinguinleuten herum der wird nahezu angegriffen, aber die Attacke galt nicht wirklich ihm, sondern 3 weiteren auf dem Strand liegenden Hookers.
Nach einer Weile spurten alle vier wieder ins Wasser und wir warten weiter. Es ist schon fast ganz dunkel als eine Welle sie ausspuckt. plötzlich stehen 3 Pinguine am Strand und laufen mit einen Affenzahn auf die Hügel zu und direkt an uns vorbei. Soo Süß! Und dann stehen wieder welche da, diesmal ca 16 und auch sie spurten nach oben. und nochmal 3 und nochmal. Die Guides hier leuchten mit roten Licht um sie uns zu zeigen. Es sind wieder lauter Bilder fürs Herz, weil wir keinen Blitz nutzen dürfen und es viel zu dunkel ist um zu fotografieren. Aber was für Bilder! Sowas muss man mal gesehen haben. Hätte mir jemand gesagt, wie schnell diese kleinen, 25 cm hohen (die Yellow-Eyed werden ca 70 cm hoch) Pinguine werden können, ich hätte es nie geglaubt. Wieselflink.
Total verfroren fahren wir wieder zurück ins Hostel. Was für ein Tag! Das werd ich so schnell nicht vergessen.

04.01.2007 Dunedin – Christchurch. Ödnis mit HDR – Location

Wir beginnen unseren Tag mal wieder mit aus dem Hostel auschecken. Heute geht es nach Christchurch und uns wurde gesagt, dass die Strecke recht langweilig ist. Na gut, wir werden uns zwischedurch wohl mit etwas ablenken müssen.

Wir starten aber zunächt noch in Dunedin mit einer weiteren Besichtigung. Die Universität von Otago ist die älteste hier in NZ. Die alten Gebäude sind im selben Stil wie der Bahnhof und gegen den stahlblauben Himmel macht sich das Dunkelgrau und Weiß sehr gut. Die alten Gebäude sind (wie bei den meisten alten Unis) Verwaltungsgebäude während die Hörsäle in moderneren (? 70ger Jahre Bauten) Kästen untergebracht sind. Aber auch ein sehr modernes Glasgebäude steht dazwischen.
Die zweite Besichtigung ist die steilste Straße der Welt. Und weil wir sonst eh soviel Auto fahren, laufen wir diese hoch.Und ja sie ist steil! Wir machen auch noch ein paar Bilder von uns, damit man sehen kann wie steil.

Und dann fahren wir nach Norden, auf der Karte werden die Seitenzahlen wieder kleiner. Und es ist öde, die Landschaft ist nicht wirklich Atemberaubend und die Fahrt wird immer anstrengender. Aber wir haben ja noch ein paar Abwechslungen. Die erste sind die Moeraki Boulders, riesige Steinkugeln die ein gelangweiltes Kind wohl am Strand vergessen hat, Die Maori sagen es sind versteinerte Essenskörbe, die Wissenschaflter behaupten, dass sie vor Jahrmillionen auf dem Meeresboden durch chemische Prozesse entstanden sind,und jetzt werden sie von ebenjenen Meer wieder freigespült. Sehr beeindruckend sind diese innen hohlen Steine ja schon, und hier liegen nur noch die größten, weil die kleinen als Souvenirs in manch eine Tasche gewandert sind. Der nächste (ungeplante) Stop  ist in Oamaru. Der Ort bietet außer Marmor nicht vieles, aber es hängt dort noch Weihnachtsbeleuchtung und Carola hat Rock und kurzes T-Shirt an. Wir müssen ja noch beweisen, dass es tatsächlich Weihnachten im Sommer ist. Dann weiter in der Öde.
Die zweite Abwechslung heißt Mt. Sunday. Das ist im Film Edoras und wir müssen dafür von unserer Route abweichen. Aber das macht nix. Ab Mt Somers ist es eine gravel road, nur leider ist diese etwas weniger fest als die in den Catlins es fühlt sich zum Teil an als würde ich im Tiefschnee fahren. Und diese Straße zieht sich auch. Wir kommen an zwei kleinen Seen vorbei, die fleißig zum Wasserski fahren genutzt werden. Hinter uns ist eine Staubwolke die nicht zu verachten ist.
Von einen Hügel aus können wir es dann sehen. Edoras! Leider ist das Licht alles andere als geschickt, aber es geht um den Eindruck. Wir fahren bis zu einer kleinen Furt und machen einen Fahrerwechsel. Das eigentlich dunkelblaue Auto ist jetzt grau. Alles ist voller Staub. Egal, das gehör wohl dazu.

Wir merken, dass es wohl eher knapp wird mit vor 7 im Hostel zu sein. Ich ruf an, es ist aber kein Problem, dass wir später kommen. Doch auch die neue Zeit ist wohl eher knapp gerechnet. Aber wir schaffen es.
Das Hostel ist ein reines Frauenhostel. Wir bekommen eine Führung. Unser Zimmer geht direkt nach draußen. Dusche und Toilette sind auch außen. Im Garten wachsen frische Kräuter, es gibt einen Wasserhahn mit frischen Brunnenwasser und eine große Küche, die wir aber nicht nutzen. Wir haben zuviel Hunger um zu kochen und gehen daher in die Stadt auf die Suche nach Fish und Chips. Unterwegs treffen wir noch eine bildhübsche Katze, die natürlich noch fotografiert werden muss. Sie lässt sich in Streicheleinheiten bezahlen *g*.
Der einzige fish & chips Stand hat schon zu, und so wird es Souvlaki. Auch gut. Der weitere Abend wird wieder mit Fotos bearbeiten und Berichte schreiben gefüllt. Ich geh dann noch duschen und stelle fest, dass diese Dusche eher unhygienisch ist (sehr nasser Badeteppich). Und im Zimmer macht sich ein penetranter Katzenpissegeruch breit. Na toll! Der Rest ist aber sauber und wir schlafen schon bald ein.

05.01.2007 Christchurch – Kaikoura. Stadtsimpressionen und nochmal ‘ne langweilige Fahrt

In der früh werden wir von der Besitzerin (auf deutsch) gefragt wie wir geschlafen haben. Carola kann hier also gleich ihre Katzenpissebeschwerde loswerden. Dann packen wir wieder alles zusammen und wollen los. Aber diesmal hat sich schon wieder ein Tramper eingeschlichen. Diesmal spricht er eine sehr universelle Sprache (mau, miau, meouw) hat vier Beine und einen Schwanz. Und er sitzt gemütlichst auf unserer Rücksitzbank. Klar, dass er erst mal fotografiert werden muss, und als wir endlich alles vorbereitet haben müssen wir ihn herauskomplimentieren.
Zum Glück können wir unser Auto beim Hostel stehen lassen, während wir in die Stadt gehen.

Bevor wir unsere Tour beginnen, darf Carola erst mal telefonieren, ich vertreibe die Zeit mit auf dem Markt rumgucken, in Souvenirshops wandern und einem verrücken Jongleur- und sonswie Mist bauenden Duo zuzugucken.
Wir starten unsere Tour in der Kathedrale, dem Mittelpunkt von Christchurch. Den Turm zu besteigen kostet 4 $ und Fotografieren 2,50. Wir gehen erstmal auf den Turm, denn Carolas Reiseführer meint, dass wir mit einer schönen Aussicht über die Stadt und die Southern Alps belohnt werden. Die Anzahl der Stufen (134) sagt aber schon aus, dass der Turm nich wirklich hoch ist und entsprechend ist die Aussicht lang nicht so atemberaubend wie die vom “Alten Peter” in München oder dem Ulmer Münster.
Da wir so enttäuscht sind, machen wir verbotenerweise ein paar Fotos 😉

Die Tour führt uns an den wichtigen Gebäuden vorbei und durch kleine gemütliche Geschäftsstraßen. In einer von diesen setzen wir uns mit einer großen Tüte Kirschen hin und beobachten dabei eine Katze, die auf einem Sims balancierend versucht in die Wohnung zurückzukommen. Ziemlich Katzenreich diese Stadt *g*.
Wir gelangen an den Fluß (Avon) auf dem auch ein paar Gondeln unterwegs sind. Vorbei an weißen Statuen von James Cook und Robert Scott, zu einer Pflanzenuhr und lustigen Brunnen.
Dann geht es wieder zurück ins Hostel und ab auf die Straße.
Auf der Karte ist diese Strecke langweilig und sie ist es auch tatsächlich. Unser viel zu spätes Mittagessen nehmen wir bei einem Strand ein, wo wir nicht mal zum Strand hingehen. Wir fahren dann direkt weiter, und dann tatsächlich durch 2 Tunnel hindurch. Und wir sind mal nicht zu spät in Kaikoura *g*

Wir werden sehr freundlich begrüßt (bist du Anita?) und wir bekommen statt dem gewünschten Share (4Bettzimmer) ein Zimmer für uns zwei alleine zum Preis vom Share 🙂 sie haben bei der Zimmerverteilung irgendwie rumgeschoben, weil Leute geblieben sind, und es irgendwie doof gewesen wäre, wenn die Betten doppelt neu bezogen worden wären. Wie auch immer. Happy 🙂
Und dann stellt sich heraus, dass an dem Abend gegrillt werden sollte. Wir sollen doch nur noch schnell unser Fleisch holen, dann können wir mitmachen. Ja klar! Es ist ein herrlich warmer Sommerabend, und uns fehlt ja noch ein Grillen vom Heiligen Abend 😉
Wir düsen also zum Supermarkt und holen Grillgut und Sachen für den Kartoffelsalat. Alle Gäste des Hostels (12 Leute) machen mit, und jeder kann alles nehmen. (bis auf das Fleisch) aber so hat man eine schöne Salatvariation. Superlecker.

Nach dem Essen machen wir noch einen Sonnenuntergangspaziergang zu einem Aussichtspunkt. Auf dem Weg kommen wir an einem einsamen Pferd in der Koppel vorbei. Und an seltsamen Bäumen und erleben einen sehr schönen Sonnenuntergang, der leider nicht über dem Wasser ist, weil wir an der falschen Küste sind.

Morgen geht es zu unserer ausgebuchten Whalewatch tour. Da bin ich ja mal gespannt.

woensdag 3 januari Dunedin
Vanmiddag gaan we pinguins zien! Maar eerst gaan we Dunedin  verkennen. Dat is namelijk een echte stad, met een kathedraal en een universiteit en daar waren we wel aan toe na al die fjorden. De Capitoolgids heeft heel handig weer een rondwandeling voor ons paraat en die volgen we dan ook. Het treinstation is echt indrukwekkend. Gebouwd in Vlaamse stijl, met plaatselijke stenen, en heel veel mozaiek en glas in lood. Nu nog een keer een trein zien, die heb ik op de goederentreinen bij de ferry na nog niet gezien! 
We lunchen warm in het hostel, want de Elm Wildlife Tour zal tot een uur of 9 duren. Weer blijkt dat de keuken te klein is, er zijn natuurlijk meer mensen die zo’n toer gaan doen en dus willen koken…
Daarna gaan we naar het enige kasteel van NZ, het Larnach Castle. Volgens Janeen, die een aantal Europese kastelen heeft gezien, zouden we “dissapointed” zijn. Nou, dat valt wel mee. Het is inderdaad niet echt een kasteel, meer een landhuis, maar het is erg mooi van buiten en van binnen en er liggen schitterende tuinen in vol zomerornaat omheen. Helaas hebben we hier eigenlijk net te weinig tijd voor, want we willen zeker weten dat we op tijd zijn voor onze pick-up voor de “Portobello Shop”. Fijn is dat als plaatsen maar 1 winkel hebben, zit je altijd goed. 
We worden dan ook keurig opgepikt en Shannon, onze gids, brengt ons eerst naar het Albatroscentrum. Deze tour was al redelijk prijzig, dus ik heb bezuinigd op de entree naar dit centrum. We moeten het dus doen met de over ons heen vliegende albatrossen. Wij zijn verwend, hier zijn er maar 2, en de albatrossen in de Doubtful Sound waren veel meer aan het showen. Toch maakt Anita een schitterende foto van 2 tegelijkertijd. Ik probeer het niet eens. Uit de winkel bij het centrum blijkt dat het misschien toch wel leuk zou zijn geweest om ook hier binnen te mogen kijken, dan hadden we de kleine albatrossen in hun nesten kunnen zien. Helaas. Er zijn gelukkig genoeg foto’s voor een impressie hiervan. 
Dan gaan we naar de pinguins! We rijden hiervoor naar een achteraf gelegen stukje farmland. De Elm Wildlife Tours hebben een overeenkomst met de boer dat ze over zijn land mogen om de pinguins, zeeleeuwen (Hookers) en fur seals (Kekenos) die daar op de kust wonen, te bekijken. We lopen tussen de schapen door naar het strand. En al gauw zien we de eerste pinguin (yellow-eyed) in het gras staan – en daar staat er ook 1 op het strand! Die is net binnengekomen en is zich rustig aan het wassen. We lopen ook het strand op en blijven op gepaste afstand kijken. Wat een waanzinnige belevenis om deze pinguin op zo’n 10 meter afstand te mogen aanschouwen, hoe hij rustig naar een andere pinguin iets hogerop toeloopt. En ja, een rok is echt een pinguinjas! Van achteren kijken we gewoon naar een dirigent die van het podiumstrand afloopt…
Verderop op het strand is er nu ook leven. Er lagen al wat zeeleeuwen, maar nu komt er een groot mannetje het strand op gewandeld. Wow, die is echt groot! Het blijkt dat onze gids Shannon is afgestudeerd op deze dieren, hij kan er dus heel veel over vertellen. Op ruime afstand lopen we er langs om naar twee schuilhutten toe te gaan waar we meer pinguins en ook een aantal pinguinkuikens kunnen zien. Die hebben nog een bruin vachtje, maar zijn al bijna net zo groot als hun ouders. Pas als ze hun jasje hebben gewisseld, gaan ze ook de zee in. Een goed moment dus om ze nu te bekijken.

We nemen afscheid van de pinguins en wandelen de berg weer op. Nu mogen we de berg aan de andere kant weer afdalen, om zo naar de kekeno’s te komen. Deze houden niet van strand en liggen altijd op rotsen. Dit is een flinke kolonie, er zijn veel kleintjes en we komen dichterbij dan we tot nu toe konden. Altijd weer een leuk gezicht. 
Moe, maar voldaan worden we weer in Portobello bij onze auto afgezet. Shannon heeft ons nog een strand aangewezen, waar we tussen 21.00 en 21.30 blauwe pinguins zouden kunnen zien binnenkomen. Het is even voor negenen, en wij gaan ervoor. Snel rijden we naar dat strand toe, waar al wat mensen staan te wachten. Even later arriveren er ook twee mensen met een hesje, een biologe en een vrijwilliger. Zij zorgen ervoor dat de ruim 90 toeschouwers zich een beetje gedragen en geen flitslicht gebruiken, wat de ogen van de pinguins zou kunnen schaden. Van hun horen we dat de pinguins gisteren pas na tienen zijn binnengekomen, dat we dus nog wat geduld moeten hebben. Het is erg koud en nu ben ik blij met mijn winterjas en muts, en Anita maakt dankbaar gebruik van mijn handschoenen! 
Om iets na tienen komen de pinguins. Deze komen niet 1 voor 1, maar in hele groepjes. Het is al bijna donker, dus dit zijn weer pictures for the heart. En wat voor pictures! Die kleine pinguins (ca 25 cm, de yellow-eyeds zijn ca. 70 cm) stelen de harten van de toeschouwers. Echt beelden om NOOIT meer te vergeten. 

Donderdag 4 januari Dunedin naar Christchurch
Volgens ons “German Guidebook”  krijgen we vandaag een saaie route waarvan we zouden willen dat deze dag maar snel overgaat. Maar eerst schrijft het programma nog de universiteit van Dunedin en de steilste straat van de wereld voor. 
De universiteit is in 1869 gesticht, niet eens zo heel veel jonger dan de TU dus. En in tegenstelling tot Delft worden de oude gebouwen hier in ere gehouden en nog steeds als universiteitsgebouwen gebruikt. Verder krijg je hier wel heel duidelijk het idee dat je in Oxford of Cambridge staat, ook al is de universiteit van Edinburgh voorbeeld geweest. Achter het hoofdgebouw ligt een groene grasstrook en daarachter stroomt een riviertje…Helaas staan hier ook de onvermijdelijke betongebouwen uit de jaren 70 en 80. En gelukkig wordt er ook mooie nieuwbouw gepleegd. Ja, ik zou hier wel willen studeren,

Op naar de steilste straat. Nu kan ik mij herinneren ergens in Noorwegen ook al eens op een erg steile straat te hebben gestaan, maar deze staat in het Guiness Book of Records, dus dan zal het wel de steilste zijn. We lopen omhoog, omdat er voor de auto geen keerpunt is (en omdat ik dat onze brave Nissan niet aan wil doen). Voor de voetgangers zijn er zelfs trappen aangelegd. De straat is verder een doodgewone straat met vrijstaande huizen en mooie tuinen.

Dan gaan we echt op weg naar Christchurch. Eerst nog een tussenstop bij de Moeraki Boulders. Dit zijn helemaal ronde gigantisch grote keien, die hier gewoon op het strand liggen. Volgens de Maori versteende voorraadmanden van schepen, volgens wetenschappers gewoon stenen die ruim 60 miljoen jaar geleden op de zeebodem door chemische processen zijn gevormd. Een openbroken steen lijkt net een rotte kies.Wel heel bijzonder dat ze alleen hier te zien zijn. 

De route verder is inderdaad niet spannend, maar we maken hem wel weer spannend! We hadden al een paar dagen geleden een “ringlocatie” op de kaart gespot, dus die gaan we opzoeken. Volgens de “lord of the rings location finder” kunnen we via een ongeasfalteerde weg heel goed bij Mt. Sunday, de berg waarop Edoras was gebouwd, komen. Dit spreekt mij ook wel aan, want de beelden die hierbij horen kan ik me ook nog wel voor de geest halen. We rijden door steeds ongerepter landschap met een waanzinnig uitzicht, Dit is wel de ergste “gravel road”  die we tot nu toe zijn tegengekomen. De gravel ligt erg los, er rijden voornamelijk 4WD (met boot-aanhanger, dat wel) en er zitten enorme kuilen in. We rijden tot we door een diepe kuil met water zouden moeten. Gelukkig is dat precies ver genoeg voor de foto’s die Anita wil maken. Zij heeft heengereden, en ik rijd de gravel road nu terug. Dit rijdt echt lastig. Onze auto is niet meer donkerblauw, maar stofbruin, en het stof zit overal!

Later dan gepland komen we in Christchurch aan. Hier hebben we bedden in het “Frauenreisehaus”  geboekt. Dit is een hostel alleen voor vrouwen, en wordt gerund door een Zwitserse. Het is erg mooi aangelegd, met een kruidentuin en een besloten binnentuin, en keurige faciliteiten. De kamers zijn wel een beetje shabby, zeker als blijkt dat de aanwezige kat onder mijn bed moet hebben geplast. Ach, ik ben toch te moe en zal wel kunnen slapen.
We maken geen gebruik van al die keurige keukenfaciliteiten en halen eten in het centrum. Eigenlijk wilden we fish and chips, maar dat kunnen we niet vinden. Wel 2 afhaal-grieken, dus het wordt een heerlijke souvlaki in een pita-broodje. Ook prima. Christchurch is wel weer een echte stad, met een grote kathedraal en oude gebouwen en een flink winkelcentrum. We gaan hier morgen nog even rondkijken.

vrijdag 5 januari 2007 Christchurch naar Kaikoura
Bij het inpakken van de auto worden we geconfronteerd met een lifter. Austin, de kat, vindt ons zo aardig dat we niet al te moeilijk hebben gedaan over zijn kattenpis, dat hij nu met ons meewil. Hij nestelt zich in ieder geval uitgebreid op de achterbank. Dit levert wel wat credits op bij de hosteleigenaresse, en we mogen de auto nog op het terrein laten staan (zonder kat uiteraard).

Vanochtend staat weer een rondwandeling met de Capitoolgids op het programma. Maar eerst ga ik naar huis bellen, en Anita vermaakt zich in de tussentijd in de souvenirshops en al lezend in de reisgids in het zonnetje op het plein voor de kathedraal. Zij weet dus intussen dat we eigenlijk de kerktoren op moeten. De gids belooft ons na 134 treden een mooi uitzicht over de Alpen, de stad en naar de zee. Helaas zijn wij te verwend. De kathedraal is mooi, zeker weten, maar het uitzicht van de toren is niks. De toren is eigenlijk maar klein, diverse gebouwen in de stad zijn hoger en je kijkt dus eigenlijk alleen over daken uit. Hebben we daarvoor nou 4 dollar betaald?

Gelukkig heeft de reisgids verder wel gelijk en de rest van de wandeling leidt ons keurig langs alle mooie plekjes. Door de winkelstraat, naar het riviertje de Avon, waar net als in Engeland keurig wordt gepunterd, naar een pleintje met een klok die wordt gesierd door allemaal bloeiende plantjes, door een winkelstraatje in Spaanse stijl waarin we struikelen over allemaal leuke winkeltjes. En dat allemaal met een warm zonnetje en strakblauwe hemel. Ja, dit is leuk! 

We halen onze auto op bij het hostel en gaan weer rijden. We picknicken op de parkeerplaats van een strand, zonder het strand te zien. Op het parkeerterrein stond namelijk heel handig een picknicktafeltje onder de bomen. Ach, we zien toch al genoeg strand…De rest van de route gaat snel voorbij, we willen voor de verandering weer eens vroeg bij een hostel aankomen. 
De ontvangst bij het hostel in Kaikoura is heel prettig. Ah, jij moet Anita zijn. Welkom. We hebben net met z’n allen besloten dat we een BBQ doen, dus als jullie nog even naar de winkel gaan en vlees enzo halen, kunnen jullie zo meedoen. En nog een verrassing, we krijgen een kamer voor ons zelf maar betalen de prijs voor een “share” (4-bedkamer) omdat zij bij de reservering een beetje hebben geschoven. Dat is wel lekker, kunnen we onze tassen heel relaxed weer inpakken voor de ferry. 
We gaan inderdaad snel vlees halen en ingredienten voor onze befaamde aardappelsalade. Het is maar een klein hostel met 14 bedden, en alle gasten doen mee. Dat levert een ruime selectie aan salades op en alles wordt gedeeld. Daarbij een heerlijk zonnetje, op de achtergrond de branding van de zee, ja, dit is vakantie. 
Na het eten lopen we nog even een klein rondje naar een uitzichtspunt op het schiereiland waar we nu op zitten. We zien een mooie zonsondergang achter de heuvels, de zee ligt hier aan de “verkeerde” kant. Wat een heerlijke zomeravond.