52 Songs: Selbstbeschreibung

Das achte Thema vom 52 Songs Projekt lautet: Selbstbeschreibung. Gut das die Wise Guys (=Besserwisser) sich selbst schonmal beschrieben haben. Und das gute an dem Lied ist: es trifft auch auf mich in Teilen zumindest zu. Ich gehöre durchaus zu den notorischen Besserwissern und kann bestimmt damit auch mal gut nervig werden.

Die nicht WG-Alternative ist schon deutlich schwerer. Denn neben Besserwisserei gibt es sicherlich einiges was mich beschreibt. Und bis jetzt ist mir noch kein Song aufgefallen, wo ich sage: das ist es. Gut bei manchen Songs die so vorgestellt worden sind, kann man sagen, dass sie fast auf jeden gehen 😉 “I am what I am” “ich mache was ich will” zB. Eh erstaunlich, viele hatten wohl ein ähnliches Problem und trotzdem einen Song gefunden. Gut passend fänd ich auch das vorgeschlagene Gänseblümchen von Ganz schön Feist, wo ich nie wirklich auf den Text geachtet hatte. Da die aber häufig mit den Wise Guys verglichen werden, möchte ich das jetzt nicht hier verlinken. Jemand anders nannte auch “Relax-take it easy” was sicherlich auch ganz gut auf mich passt, da ich mich recht häufig als “Beruhiger” sehe. Ich lasse doch recht häufig Sachen einfach auf mich zukommen mit einem “Wird schon schiefgehen”. Vermutlich würde also auch das schon zum “Guten Morgen” vorgestellte “I’m Easy” passen. Aber ich kann doch jetzt nicht nochmal den gleichen Song nehmen.

Und was passiert, wenn man sich die Zeit nimmt und Gedanken zum “Ich” macht. Da kommt ganz schnell “ich bin ich” und ich dachte Rosenstolz und fand was anderes. Rosenstolz ist zwar auch gut, aber ich finde diese Schuldzuweisung eher negativ. Gibt übrigens einige “Ich bin Ich” Songs – hätte ich nicht gedacht.

Ich hab mich also jetzt doch auf einen Song festgelegt, der eher allgemeingültig ist. Aber er hat einen angenehmen Drive und ich erkenne mich dahingehend wieder, dass ich Vorurteile ziemlich doof finde und man sich doch erstmal ein Bild von jemanden machen sollte und nicht aus den ersten Gesprächen oder gar von anderen sich eine Meinung über einen Menschen festnieten sollte. Und dazu auch die Aussage, dass das besungene “ich” sehr wohl verschiedene Facetten hat.

Ich bin bunt, ich bin grau
Ich bin Tag, ich bin Nacht
Ich bin das was du hasst
Und das was du magst

also doch nochmal mit deutschem Text von Glasperlenspiel: “ich bin ich”

Wenn oben verlinktes Video nicht funktioniert (sollte aber eigentlich der Offizielle Kanal sein): hier noch ein Link zu einer Unplugged-Version wo in den Kommentaren steht, dass es (juhu) Ton hat. (keine Garantie für Langlebigkeit des Links)

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