Foto-Semesterlehrgang

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Heute ist schon wieder der letzte Tag von meinem Semesterlehrgang an der Fotoschool. Ich dachte mir, ich könnte ja mal ein bisschen zusammenfassen, was ich gemacht habe, und was ich dann letztendlich auch an Bildern dort gemacht und vorgestellt habe. (Achtung extrem lang, daher ein cut hier)

Tag1: Einführung Allgemeines zur Bildgestaltung etc.

Wir sollten jeder eine Selektion von 5 Lieblingsbildern vorstellen und diese wurden dann besprochen. 5 Bilder! Aus meinen Tausenden. Und dann wollte ich natürlich auch versuchen ein möglichst breites Spektrum zu bieten und nicht nur Makros oder Pferde oder Neuseelandbilder bieten. Also suchte ich ein Landschaftbild, ein Portrait, ein Makro, und zwei andere Bilder aus. Alle wurden sicherlich schon hier oder auf der 365 Seite gezeigt.

 

Im Kurs war ich dann auch gleich die erste, die dran kam (doof wenn der Name mit A anfängt) und ich musste auch noch erklären, was das für ein Bild war, und warum ich es gewählt hatte. “Warum?” find’ ich immer schwer zu beantworten, “es gefällt mir halt” ist irgendwie immer komisch, ist aber genau der Grund.

Aber die Bilder wurden angeguckt, beim Neuseelandbild wurde gesagt, dass man vielleicht später hätte fotografieren sollen, damit der Baum nicht so schattig ist (jau, ich warte dann mal 3 Stunden auf einem Zwischenstop und das Model soll doch bitte auch mal sitzen bleiben), das Bild mit der Flasche war überbelichtet (ok), das Waldwesen hätte er mit Blitz fotografiert (joar, gut, find ich zwar immer komisch am helllichten Tag mit Sonnenschein und Blitz und ich – naja), und die Raupen nicht abgeschnitten (merk das mal, wenn um dich rum noch 8 andere Teilnehmer von deinem Kurs stehen und du eh schon die Kamera in sonst einem Winkel hältst um die Raupen überhaupt ins Bild zu bekommen. Das Fussbild wurde einfach als gut akzeptiert *freu*

Die Bilder der Anderen wurden auch angesehen und besprochen. Es war schon sehr interessant wie unterschiedlich die Bildselektion so war.

Anschliessend ging es dann zum Thema Bildgestaltung und Landschaftsfotografie.

Hausaufgabe: Landschaftsbilder machen und mitbringen.

 

Tag 2. Bildbesprechung Landschaftsfotografie und Thema schwierige Lichtverhältnisse

Meine Auswahl war leider eingeschränkt. Mir war ja die ganze Zeit übel und so war ich nicht sonderlich motiviert durch die Gegen zu ziehen um gezielt Landschaftsbilder zu machen. Meine Selektion war dann auch eher naja, ich wollte ja eher aktuelle Bilder zeigen als die aus NZ.

 

Um nicht immer mit mir anzufangen hatte unser Kursleiter gnädigerweise von hinten angefangen. Das Friedhofsbild wurde als Bizarr eingestuft. Ansonsten war irgendwie nicht viel errinernswertes.

Tag 3. (ganzer Tag) schwierige Lichtverhältnisse und Landschaftsfotografie

Wir waren erst im Chämtner Tobel, den ich ja im Februar schon besucht hatte. Auch im Juni war ich noch mal da um Wasserbilder zu machen und jetzt schon wieder ;). Und wir haben wieder Wasser fotografiert. Und auch der Nachmittag fand am Wasser statt mit dem Pfäffiker See, der ja auch schon mehrmals bei mir Motiv war, nur meist von der anderen Seite.

Anstrengender Tag, aber doch recht schön, mit Wolken und Sonne und Wasser.

 

Tag 4. habe ich verpasst, es wurden die Bilder vom Wasser und Landschaft besprochen. Meine Auswahl hatte ich zwar geschickt, aber was dazu gesagt worden wäre, weiss ich leider nicht. Aber ich stell sie mal hier rein.

 

Tag 5. Diesmal mussten wir keine Bilder mitnehmen, denn am letzten Tag wurde das Thema Dokumentation besprochen. Toll, da das das Abschlussthema ist. Wird schon schiefgehen. Bestimmt sind die von den anderen viel besser als meine.

Es gab dann eine Einführung ins Thema Portraitfotografie und den Blitz. Und so haben wir uns fröhlich gegenseitig fotografiert. Irgendwie war ich dann die meiste Zeit Model. Immerhin ist mein Facebookprofilbild so entstanden 😉

Tag 6. Bildbesprechung Portrait und weitere Blitzdinge.

meine Auswahl:

Das Zweite Bild hatte ich genommen, weil es so unglaublich schlecht war. (mal abgesehen von den Bildern, wo mein Model die Augen zu hatte etc). Es war also ein gutes Beispiel von “so besser nicht” und “rede mit deinem Model – gib Anweisungen – mach was anderes als gerade von vorne” das letzte war zu nah am Hintergrund. Nach der Bildbesprechung ging es dann an die Theorie zum Thema Nachtaufnahmen und Makro

Tag 7: ganzer Tag Makro

War der Tag im Zoo in Rotterdam aus der Hand mit Blitz geschossen, galt hier das Stativ als Mittel der Wahl. Teilweise auch mit Blitz, aber ansonsten mit langen Belichtungszeiten (was ja auch so gut geht bei Schmetterlingen). Wir hatten Weihnachtsschmuck und Blumen und so weiter. Und ich war unkreativ. Ich hatte Kopfschmerzen und war müde. Sehr hilfreich.

Am Ende haben wir noch Sachen ins Aquarium geschmissen. Da wir das mit zwei Blitzen gemacht haben, bin ich mal wieder rausgefallen, ich hätte mit der Nikon vom Kursleiter fotografieren können, aber in dem Fall haben eh bloss zwei aus dem Kurs fotografiert. Ich hoffe, dass es in der Sammlung vom Kurs landet und es euch nachreichen kann.

Meine Auswahl wurde dann noch durch ein paar Urlaubsbilder ergänzt. Ich muss sagen, dass mir die Bilder aus dem Sommer besser gefallen, aber das ist auch Geschmacksache, Schmetterlinge sind nunmal hübscher als Trockenblumen.

 

Mein Favorit ist das Bild von meinem Ring. Mit ein bisschen Nachbearbeitung landete es jetzt auch bei Facebook als mein Titelbild. Man merke: Plexiglasscheiben vor dem Fotografieren gut saubermachen und besser auf irgendwas drauf stellen, damit man die Falten vom Stoff drunter nicht sieht.

Tag 8: Zürich by Night.

Der Abend war doof. Nicht weil Nachtaufnahmen doof sind, sondern weil es kalt war, es geregnet hat wie blöd, mir kalt war, meine Handschuhe nass waren, ich kalte Füsse hatte und dann noch kreativ? Das hat nicht so ganz geklappt. Aber auch hier viel gelernt und mich fast mit einem Kursmitglied angelegt aber darüber werde ich vermutlich noch gesondert berichten. Nicht über das Anlegen, sondern über das Thema, weswegen ich mich hätte anlegen können.

Meine Auswahl war dann folgende:

 

Immerhin ein paar Sachen umgesetzt: zoomen während der Belichtung (Bild 2), während dem Zoomen auch noch kurz zumachen um Überlagerungen zu bekommen. Und Spiegelungen einfangen.

Tag 8: Bildbesprechung und Hintergründe kreieren

Die Bildbesprechung ging dann über Thema Nacht und Makro und dauerte entsprechend lang. Anschliessend haben wir mit lustigen bunten Folien und Wassergläsern und Rolläden noch Hintergründe gebastelt.

Tag 9: ist heute. Mit Vorstellung der Fotoreportage, wo mir dann aufgefallen ist, dass zwei Bilder nicht ganz so geworden sind, wie ich sie gerne hätte, aber ich zu faul war, das noch nachzuholen.

Ich hab sie mal hier hochgeladen (einbinden ging nicht weil zu gross…. )

 

Fazit: sehr cool, ich will mehr! Ich habe vor allem was das Blitzen betrifft unglaublich viel gelernt. Ich brauche Models, um meine Portraitfotografie zu verbessern, ich brauche ein Aquarium und einen zweiten Blitz, ich brauche Platz, wo ich mit dem Aquarium rumtritscheln kann und mit Farben und Lichtern rumexperimentieren kann. 🙂