an apple a day

Anscheinend wollen die Supermärkte den Wunsch vom Frühlingsmädchen erfüllen. Ich hatte gestern vorgeschlagen, dass wir Kekse backen würden. Darauf meinte sie “Apfelkuchen” Keine Ahnung, wie sie darauf gekommen ist, ich mag nämlich keinen und entsprechend selten gibt es sowas bei uns. Ich fand den Sprachsprung noch witzig von “koekjes” (sprich kukjes) zu Kuchen, es brodelt grad so ein bisschen in dem Kleinkindhirn.

Auf jeden fall haben zwei der drei Supermärkte, die ich heute besucht habe mir an der Kasse einen Apfel in die Hand gedrückt. Der dritte hat mir statt einem Apfel irgendwelche Plastiktütchen in die Tasche geworfen.

Bei einem hatte ich nicht mal eine Tasche dabei und war dann dezent überfordert. Irgendwie komisch, dass das Zeug, was man im Supermarkt so auf zwei Hände stapeln kann nach Bezahlen an der Kasse nicht mehr in die gleichen Hände passt, wenn dann auch noch ein Apfel dazu kommt, den man vorher ja nicht tragen musste, ist das ganze Zweihandeinkaufkonzept völlig durcheinander geworfen worden.