Plätzchenzeit- Ausstecherlesucht

Es gibt etwas, an dem ich in Läden mit Küchensachen schwer vorbei komme. Und das sind die Ausstechformen für Plätzchen. Inzwichen ist meine Sammlung so gross, dass ich mit einer doppelten Teigladung noch immer nicht jedes Förmchen nutzen kann. Nuja, es gibt  auch einige Formen, die sich nicht bewährt haben, meistens, weil sie Stellen haben, die superschnell brechen.

Inzwischen gibt es ja auch viel mehr Formen, die Eindrücke machen. Früher hatten wir genau eine davon. Eine recht grosse von Bärenmarke. Und jetzt gibt es die, wo man so einen Stempel hat, mit dem man a) Struktur auf den Keks und b) den Keks wunderbar aus der Form drücken kann (vorausgesetzt, er bleibt nicht auf der Unterlage kleben, was bei mir immer der Fall ist).

Doof nur, dass meine Lieblingsplätzchen meistens mit einem Zuckerguss versehen werden, der die Eindrücke meistens gleich verschwinden lässt. Aber er ist eh nicht geeignet für Kinder. So habe ich beim heutigen Backen mit dem Frühlingskind – sprich: ich versuche so schnell wie möglich die Formen auszustechen während das Kind seinen Teig zu dünn rollt, gar nicht rollt, mit den Förmchen reinsticht und anschliessend die Zuckerstreusel durchs Esseck wirft – einen Teil mit Eindrücken und einen Teil ohne. Über die mit Eindrücken habe ich dann nur Streusel gestreut (ich hatte gehofft, dass das Kind das gerne machen würde, aber es hat sich eher für das Werfen entschieden) und dann meine herkömmlichen ohne Eindrücke mit dem Zuckerguss.

Und auch wenn ich zwar zwischendurch mal andere Kekse backe finde ich es fast schade, dass ich sie so selten benutze. Vielleicht sollte ich doch mal das Gemüse damit ausstechen. Oder mich mal näher mit Fondant auseinandersetzen. Nur dann brauch ich wieder Leute, die das essen. WP_20151126_003