2015 im Rückblick

2015 ein Jahr voller Sondersituationen und gefühltem auf der Stelle treten.

Ich versuch es diemal mal Kategorienweise:

 

Die Kinder:

Die haben sich natürlich entwickelt, wenn auch teils nicht ganz so, wie ich das erwartet und erhofft habe. Das Frühlingskind durfte ab Februar in die KiTa. Zum einen, weil ich mit dem Herbstkind meine liebe Mühe hatte, aber auch, weil ich der Meinung bin, dass es ihr gut tut mit anderen Kindern kontakt zu haben. Schon vorher habe ich festgestellt, dass sie nach Treffen mit anderen Kindern meistens etwas Neues konnte.

Mit dem Herbstkind hatte ich Mühe, habe ich noch immer Mühe. Sie nahm und nimmt nicht richtig zu. Das sorgte dafür, dass ich versuchen muss diesem Kind im 2h Takt etwas zu essen anzubieten. Da bleibt dann nicht viel übrig, und ich bin öfter nicht rausgegangen, weil es zeitlich einfach doof war, und dem Frühlingskind gab es dann viel zu viel Zeit vor YouTube-Filmchen, weil es unmöglich war ihr zu sagen: “geh mal für ne halbe Stunde was für dich selbst machen während ich versuche deine Schwester zu stillen”

Aber auch das Herbstkind entwickelt sich. Vom brabbelnden 2 Monate alten Säugling zum grosse Schwester durch die Gegend schiebenden Fastlaufling.

Die KiTa sorgte aber auch für den nächsten Punkt:

 

Gesundheit:

Das war das verflixte erste KiTa-Jahr oder so. Schon die Eingewöhnung mussten wir verschieben, weil die ganze Familie erstmal MagenDarm hatte. Es folgten jede Menge Erkältungskrankheiten, eine Mittelohrentzündung, nochmal kotzendes Kind nochmal Erkältung etc. Kann man bloss hoffen, dass das sich tatsächlich nur ein Jahr lang so stark bemerkbar macht. Nochmal auf soviel Krankheit kann ich nämlich sehr gut verzichten.

Aber nicht nur schlechtes kam aus der KiTa auch nette Veranstaltungen

 

Soziales und Kurse mit Kindern:

So gab es im Sommer ein Waldfest und das 5-Jährige Jubiläum der KiTA und im Winter kam der Samichlaus zu den Kindern.

Man kann ja über Social Media lästern, aber ohne gewisse Foren wäre ich auf manche Sachen nie gekommen und ohne meine Facebookgruppe mit den anderen Novembermüttern hätte ich ein paar weniger unterhaltsame Stunden gehabt.

Wir waren mit dem Frühlingskind beim Babyschwimmen anfangs Jahr, das eher doof war und jetzt Ende Jahr mit beiden bei einem offenen Schwimmen, das uns allen Spass macht.

Im Januar besuchte ich einen Zwergensprachekurs, von dem ich ohne Forum zwar gewusst hätte, aber das Forum hatte mich nochmals bestärkt das zu tun. Mir hat das soviel Spass gemacht, dass ich dieses Jahr noch einen Fortgeschrittenenkurs machen werde, auch wenn das Herbstkind noch nicht so aktiv Zeichen macht, während das Frühlingskind schon im Kurs eifrig mitgemacht hatte. Aber vielleicht bringt der Kurs dann auch nochmal einen Motivationsschub.

Bei den Novembermüttern hat sich die Tendenz zu einem etwa monatlichen Treffen gezeigt. In mehr oder weniger grossen Runden und mal mehr oder weniger weit weg. Es gab im Sommer auch ein Treffen wo Partner dabei waren und nicht nur die daheimgebliebenen Mütter. Teils weitere Treffen im Schwimmbad machten da ein definitiv positives Fazit für die Novembergruppe.

Vom Forum aus und auch auf FB vertreten gab es auch wieder die monatlichen Tragen im Grünen. Auch wenn ich da öfter mal passen musste, ist das immer wieder schön.

Um wieder nach der Geburt fit zu werden, habe ich mit einer der Novembermamis das Kanga-Trainig angefangen. Auch das ist sehr spassig und werde ich wohl noch ein bisschen weiter machen. Der normale Rückbildungskurs war eher eine Enttäuschung, nicht nur, weil ich viele Stunden durch Krankheit verpasst habe, sondern auch weil der Kurs mir etwas zu esoterisch wurde und ich mich plötzlich als Impfende in der Minderheit gesehen habe.

 

Katzen:

Nachdem wir beim Umzug 2014 ja unseren Kater verloren haben, haben wir im April zwei neuen Katzen ein zuhause bieten wollen. Das endete erstmal in ziemlich hohen Rechnungen und einer Katze, die abgehauen ist und eine die dann nochmal krank war und eventuell auch wieder krank werden wird. Auch ist sie nicht sehr treu, sondern verbringt etwa gleich viel Zeit bei den Nachbarn wie bei uns. Aber gut, dafür ist sie eine Katze.

 

Unterwegs:

Neben den ganzen Krankheiten, die irgendwie immer für Sondersituationen sorgten, waren wir auch oft unterwegs, was für Kinder ja auch gerne mal eine Sondersituation ist. Neben den mehrfachen Fahrten zu den Grosseltern waren wir zweimal in den Niederlanden: einmal Ostern bei meiner Schwester und dann im Sommer (und nochmal eine FB-Gruppe die dafür gesorgt hat) in Friesland, wo eine andere Frühlingsmutter uns ihr Haus zur Verfügung gestellt hatte. Und natürlich (again Forum, aber ein anderes) die Pampa im Frühling.

Events: Im Sommer das Roxette-Konzert in München, im September das Beaumonde in Volketswil und der Greifenseelauf an dem Scotty teilgenommen hat. Im Oktober das Stammtischtreffen am Mittelaltermarkt in Meersburg.

 

Beruflich:

hat sich sehr wenig getan. Ich bin wohl momentan einfach Vollzeitmutter. Ist halt so. Ich wollte mit meinem nicht-zunehmenden Kind nicht auf Jobsuche gehen und nachdem ich mich vom RAV abgemeldet hatte wurde auch immer deutlicher, dass es mich grad überhaupt nicht stört, dass ich nicht mehr in der Chemie arbeite. Und weil ich der Meinung bin, dass man doch besser etwas macht, was einem Spass macht, bleibe ich bei der Idee, dass ich aus der Fotografie Geld machen sollte, nur, dass das 2015 noch nicht möglich war und vermutlich auch in 2016 noch nicht so ganz fruchten wird.

Aber so komme ich zur letzten Kategorie

 

Fotografie:

Immerhin ein Shooting hatte ich, bei dem ich auch Geld bekommen habe. Ansonsten habe ich mich eigentlich nur in meiner Fotogruppe aktiv gehalten und auch da bin ich nicht wirklich zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen. Thema wäre eigenlich Schwarz-Weiss gewesen, aber wenn ich 5 Bilder habe die mir in der Kategorie gefallen, dann sind es viel. Wobei es da aber auch teilweise an der Zeit für die Bearbeitung gehapert hat. Selektieren welche Bilder eventuell in S/W gut funktionieren, bzw auch schon so fotografieren, dass es auf S/W passt muss ich definitiv noch üben. Da hilft auch der 2Tagesworkshop den ich zu dem Thema besucht habe nicht.

Ansonsten habe ich investiert. Eine Blitzanlage ist bei mir eingezogen, die ganz dringend auf mehr Gebrauch wartet. Mein Logo ist dank Leander enstanden, auch wenn ich das zu dem Zeitpunkt noch gar nicht zwingend machen wollte. Aber hey, manchmal bieten sich einfach Gelegenheiten.

 

Fazit:

Ein Jahr mit wenig extremen Höhen und Tiefen. Es hat mehr so vor sich hin geplätschert. Aber solche darf und soll es ja ruhig auch geben. Kann ja nicht jedes Jahr so aufregend und spannend wie die drei Jahre zuvor sein. Ich sehe es als Atemholen für die kommenden Jahre, da wird ja sicherlich auch wieder etwas mehr passieren. Wenn nicht direkt dieses, dann vielleicht nächstes Jahr.