leere Seiten

Da hätte ich mal besser doch die Kindle-Variante genommen.

Überhaupt. Ich bin gar nicht mehr gewohnt in einem Buch mit Seiten zu lesen. Die fallen ja ständig zu, sind auch noch viel zu gross. Inzwischen bin ich echt ein grosser Freund von meinem E-Reader geworden. Der passt immer in die Tasche – in der Tragejacke sogar in die Jackentasche -, ist immer gleich leicht und ich kann quasi sofort nach Beenden von einem Buch mit dem nächsten anfangen. Nicht, dass ich sofort wüsste was ich als nächstes lesen möchte.

Aber ich habe eben doch ein paar Bücher in Papier. Das was ich jetzt lese zum einen weil es Teil einer Serie ist, die ich in Hardcover im Regal habe und die Bücher echt schön aussehen, zum anderen weil die Kindle-Variante, weil es bisher nur in Hardcover erschienen ist, sich brav an den Verlagspreis hält und der ist für das Hardcover natürlich angemessen, für ein paar Pixel meiner Meinung nach nicht. Andererseits müssen ja trotzdem Autor, Lektor und Setzer davon leben oder so. Ich hoffe ja noch immer, dass man wie bei den CDs inzwischen üblich, wenn man das Buch in Papier kauft die Kindle-Variante direkt dazu bekommt. Aber der Buchmarkt muss anscheinend den gleichen Lernprozess haben wie der Musikmarkt schon durchlaufen hat.

Aber warum hätte ich jetzt besser die elektronische Variante gehabt?

In meinem Buch sind leere Seiten. Und das mehrmals hintereinander. Ja toll, einfach mittendrin fehlt mir zweimal (vielleicht noch mehr) eine Doppelseite. Doof.