wmdedgt Juli 2016

Nachdem ich es letzten Monat total verpennt habe, versuche ich heute mal wieder meinen Tag für euch festzuhalten. Denn auch wenn Frau Brüllen gerade nicht im Lande ist, stellt sie dennoch wie jeden 5. die Frage: “was machst du eigentlich den ganzen Tag?”

In der Früh werde ich so halbwach, weil E. sich für ihren blöden Businesstripp fertig macht. Das Herbstkind meckert dann gleich mal mit und nach Stillen stehe ich gegen 6:30 auf (und versacke erstmal am Rechner und denke daran, dass heute wmdegt ist)

Noch vor dem Frühstück hänge ich die Wäsche auf. Dann gibts erstmal Tee kochen und Spülmaschine ausräumen und nach dem Frühstück werden dann auch die Kinder mal wach.

Nach den üblichen Kinder brauchen was zu Essen und Windeldiskussionen schaffen wir es tatsächlich aus dem Haus. Ich schiebe mein Lastenfahrrad mit zwei Kindern und Buggy zum Fahrradhändler. Der ist immerhin gerade quasi arbeitslos und verspricht mir in 30-45 min fertig zu sein. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, bin aber natürlich froh, dass das so schnell geht.

Ich gehe also mit den Kindern zum Spielplatz um die 45 min zu überbrücken. Dort wird das Frühlingskind zum leuchtenden Beispiel von “schau mal, das Kind lässt sich ganz ohne Geschrei mit Sonnencreme einschmieren” Das Herbstkind springt in die Pfütze und spielt im Sand und klettert die Wasserbahn hoch und das Frühlingskind macht tatsächlich auch mit. Nach einer halben Stunde packe ich die Kinder wieder in Buggy und Trage und laufe zum Dorfladen um mein Paket abzuholen. Das ist schwerer als gedacht und lässt sich auf dem Buggy alles andere als gut transportieren. Zum Glück muss ich nur bis zum Fahrradhändler und kann es dann in den Bakfiets schmeissen.

Zu Hause gibts dann gleich wieder was zu Essen, nachdem der Erstversuch zum Mittagsschlaf natürlich scheitert. Danach versuche ich es nochmal und packe mir das Herbstkind auf den Rücken während ich die Wäsche verräume. Das klappt dann auch.

Nachdem das Fahrrad wieder funktioniert, mache ich mit C aus in die Badi im Nachbarort zu gehen. Während das Herbstkind schläft packe ich die Schwimmtasche für uns drei und wecke dann das Kind und packe alles ins Lastenrad.

In der Badi geht das Frühlingskind voller Begeisterung ins Wasser – letztes Mal wollte es gar nicht – während das Herbstkind wohl noch müde ist und irgendwie gar nicht so richtig begeistert.

Auf dem Weg zum Wasser trete ich auf eine Biene. Den Stachel bekomme ich mit der Bademeisterpinzette leider nur zum Teil raus. Vielleicht sollte ich mir doch mal ein paar Flipflops zulegen um solche Unfälle zu vermeiden. Wer mir einen Tipp geben kann, wo ich hübsche in 43 finde nur her damit. Das sofort danach ins Wasser stellen hilft, dass die Zehe nicht zu stark anschwillt.

Der Heimweg ist einfach, weil es geht nur bergab.

Nach der Badi dann Nudeln mit Spinat und der erste Versuch das eigentlich müde Herbstkind ins Bett zu komplimentieren. Das genauso müde Frühlingskind weigert sich erst recht. Immerhin läuft sie ohne Windel rum und nutzt den Topf und leert ihn ins Klo.

Ich werd heut vermutlich nicht mehr viel machen ausser Kinder zum schlafen zu überreden und zu duschen. Vielleicht besser in umgekehrter Reihenfolge. Leider komme ich so sicher nicht dazu mein Paket auszutesten.