WMDEDGT August16

“was machst du eigentlich den ganzen Tag?” das will Frau Brüllen wissen. Es ist mal wieder der 5. und ich habe immerhin so um 11 mal dran gedacht, dass ich heute mal wieder aufpassen sollte und nich den Tag einfach verstreichen lasse. Vorteil ist: ich muss nicht fotografieren. Das kommt dann nächste Woche wieder.

7:30 nachdem ich gestern äh heute viel zu spät ins Bett gegangen bin und E. dann auch noch weiterkuscheln wollte schmeiss ich mich selbst aus dem Bett, so ein paar Minuten Vorlauf bevor die Kinder wach sind habe ich dann schon ganz gerne. Allzulang dauert die Ruhepause nicht, das Frühlingskind wird von selbst wach und das Herbstkind meckert auch bevor ich mich selbst angezogen habe.

8:30 nach Frühstück und Rommotzen an E. die böses Zuckerzeug gekauft hat, was das Frühlingskind zum Frühstück einfordert und der Erwähnung des Wortes “KiTa” was beim Frühlingskind momentan keine Begeisterungsstürme hervorruft, trommel ich die Kinder doch so langsam zusammen um zu besagter Einrichtung zu fahren.

9:00 Ganz ohne weiteres Geschrei bleibt das Frühlingskind in der KiTa. Das Herbstkind würde auch gerne bleiben, muss aber wieder mit mir mit nach Hause. Ich möchte noch Brot holen, doch 9:00 ist eine denkbar schlechte Zeit dafür. Dank der “z’Nüni”-Gäste ist der Parkplatz vom Bäcker hoffnungslos überfüllt. Und weil das Herbstkind so meckrig war war ich nicht zu Fuss von der KiTa aus gelaufen.

9:20 wir sind ohne Brot wieder zu Hause. Im Auto suche ich noch nach meinem Geldbeutel, der seit ein paar Tagen spurlos verschwunden ist – naja nicht ganz spurlos, mein Perso lag im Flur am Boden. Nach einer Kuschelrunde mit dem Meckerkind und ein bisschen Surfen mache ich einen Essensplan (Falls es jemand interessiert: Pizza, Schnitzel mit Pommes und Salat, Kartoffelsalat, Spinatnudeln, Hackfleisch-Maistopf, Möhrenreis, Schmandnudeln – die Reihenfolge ist offen…) und eine dazu passende Einkaufsliste. Das Herbstkind bringt mir plötzlich eine Stapel Karten, die eindeutig aus meinem Geldbeutel stammen. Aha. Wo war er jetzt?

10:20 ich fahre los zum Wocheneinkauf. Dort scheint gerade Vorbereitung für irgendeine Apokalypse zu sein. Ich brauche gefühlt eine Stunde um überhaupt aus der Gemüseabteilung wieder raus zu kommen, brauche ewig um Sachen zu finden, weil letzten Monat die Regale umgeräumt wurden und da wo sonst das Backzeug war, sich jetzt der Süsskram stapelt und dort wo man früher den Mais gefunden hat, jetzt der Reis rumsteht. Bei der Suche nach Bett- und Unterwäsche muss ich mich mal wieder über Gendermist aufregen, ich kaufe dann sowohl die Jungs- als auch die Mädchenbettwäsche und bleibe bei der weissen Unterwäsche (laaangweilig, aber das was mir gefallen hätte gab es nicht in der gewünschten Grösse).

11:45 Ich bin der Einkaufshölle entkommen. Auspacken, kochen, essen und schon muss ich wieder weiter. Um 13:35 stehe ich vor der Tür von der Dame aus der FB-Gruppe die mir ein kleines Trampolin verkauft. Das Trampolin steht draussen mit einem Couvert wo ich das Geld reintun kann. Sie war wohl schon weg. Aber so hat das Ganze dann auch keine Grosse Zeit in Anspruch genommen, zum Glück hatte ich das Geld passend dabei.

14:15 ich verfrachte das im Auto eingeschlafene Kind ins Bett. Könnte mich glatt dazu legen, entscheide mich aber dafür Tee zu kochen und  zu snacken. Das eigentlich geplante Staubsaugen darf E. dann heute Abend machen. Ich lese und surfe noch ein bisschen. Versuche ein Bild zu bearbeiten und Lightrooom schiesst sich erstmal ab.

15:50 Das Kind  hat deutlich lange genug geschlafen. Ich bin trotzdem geneigt mich dazu zu legen. Es wird aber wach. Also nur eine kurze Stillpause zum Ruhen für mich. Dann mache ich mich nochmal ran, das Bild zu bearbeiten und zu bloggen. Ich fange dann auch gleich mal an, diesen Artikel zu schreiben.

17:00 ich mache mich und das Herbstkind – das ich erst vom Kneten wieder ablenken muss – fertig um das Frühlingskind wieder abzuholen. Es regnet in strömen. Bei der KiTa angekommen wird mir der Schirm fast aus den Händen gepustet. Das Frühlingskind hatte anscheinend einen guten Tag und mit einem Zwischenstop beim Bäcker, der jetzt wieder Parklplätze hat geht es ab nach Hause.

Ich bin noch immer ziemlich müde und klicke noch ein bisschen durchs Internet. Wir spielen eine Runde singstar und weil das Frühlingskind nölig wird machen wir es gegen 21:00 bettfertig. Auch das Herbstkind darf Zähne putzen und möchte aber unbedingt noch eine Runde spielen. Im Schlafzimmer vom Frühlingskind natürlich, das auch noch wach ist.

Ich mache den Post fertig und werde mich dann vermutlich einfach mit der ganzen Familie hinlegen. so ein bisschen Schlaf tut bestimmt gut.