WMDEDGT im Januar 2017

Frau Brüllen möchte weiterhin an jedem 5. des Monats wissen, was die werte Bloggerschaft so den ganzen Tag über treibt.

Mein heutiger Tag lief irgendwie anders als geplant. Aber das ist ja nichts Neues.

In der Früh schaffe ich es wieder kaum die Augen auf zu machen, da ich noch immer rumrotze sind meine Augen verklebt. Aber hey, immerhin habe ich die Nacht auch ohne Nasenspray überstanden, es gibt also Besserung.

Ich mache mir Frühstück, aber die Kinder haben es tatsächlich geschafft vor 8 wach zu werden und so wird mein Tee kalt während ich das Herbstkind stille und Frühstück für die Kinder mache.

Das Frühlingskind möchte unbedingt telefonieren. Am liebsten mit E. aber tja, die ist in der Arbeit. Also rufen wir Oma an. Nachdem beide Kinder mit ihr telefoniert haben rede ich auch noch kurz mit meiner Mutter. Dann setze ich mich an die Essensplanung. Heute ist Wocheneinkauf geplant.

Als ich endlich alle Kinder und mich und die Einkaufstüten ins Auto verfrachtet habe möchte ich losfahren. Irgendwie fühlt sich das Auto aber komisch schief an und fährt auch nicht normal. Oben an der Tiefgaragenausfahrt bleib ich kurz stehen und laufe einmal ums Auto rum. Steige wieder ein und fahre direkt wieder runter in die Tiefgarage. Kinder und Einkaufstüten wieder raus, alle wieder rauf in die Wohnung.

Dort setze ich die Kinder vor den heissgeliebten Fernseher zum Löwenzahn gucken. Und fruste erstmal rum und schreibe E. per Messenger ein grosses “FUCK! Wir haben einen Platten.” das blödeste daran ist, dass ich erst im Oktober neue Reifen aufs Auto habe machen lassen, weil die alten Winterreifen einen Schaden hatten und letztes Jahr hatten wir einen der Sommerreifen geschrottet. Also betreibe ich erstmal Realtitätsflucht im Internet (ja, soweit zum Thema weniger online…) und rufe dann einen Reifenhändler an. Der hat natürlich “meinen” Reifen nicht auf Lager, aber kann ihn mir bis morgen besorgen. Also gibts morgen einen neuen. Gut. Ich versacke weiter im Internet, weil twitter mir erzählt, dass Julie mich getagged hat und ich natürlich nachgucken muss was die anderen getagten Blogs so machen.

In der Zwischenzeit ist der Fernseher etwas uninteressant geworden und wurde die Paraffinpellets zum Kerzengiessen auf einen Haufen geschüttet und umgefüllt und natürlich auch verteilt.

Ich hab nur noch nichts zum Essen im Haus. Also ab in den Dorfladen. Sprich Kinder vermichelinmännchen und raus ins Schneetreiben. Fürs Herbstkind liegt der Schnee schon kniehoch im Gras. Nach einer Diskussion der beiden Kinder in welche Richtung wir jetzt gehen entscheidet mein inzwischen hungriger Magen für den direkten Weg ins Dorf. Ich glaube das Herbstkind findet das ok, es tut sich echt schwer mit laufen im Schnee und bald sitzen dann doch beide im Ulfbo.

Nach der Runde im Dorfladen und Kinder wieder entmichelinen gibts erstmal was zu Essen. Das Herbstkind ist schon recht müde also darf es schlafen. Das Frühlingskind nölt auch ein bisschen müde rum, macht eine Minipause und lässt sich dann zum Schneemannbauen überreden. Also nochmal Kind einpacken. Immerhin ist der Schnee recht brauchbar, aber Schneemänner sind eher Sache von E. Meiner, den ich unter den kritischen Augen vom Serviceorientierten Frühlingskind (es hält immerhin die Karotte) baue, sieht eher aus wie ein Pinguin. Ah well. Immerhin waren wir draussen, haben was mit dem Schnee gemacht und können uns drinnen wieder aufwärmen.

Ich bin ein bisschen lustlos. Der Nachmittag zieht sich. Ich wasche noch ein bisschen, baue zusammen mit den Kindern Türen in mein neues Regal, rolle das Toilettenpapier zusammen, das abgerollt wurde um eine Klopapierrolle zu erhalten die man anmalen könnte (nicht, dass ich davon nicht noch ca. 20 da liegen habe) und dann ist es doch tatsächlich Zeit fürs Abendessen zumindest das Frühlingskind will, das Herbstkind möchte doch noch malen, aber entscheidet sich dann auch für Essen nachdem es die ganze Unterlage rot angemalt hat. E. kommt auch nach Hause und die Kinder schleppen den Obstgarten an. Also gibt es Gesellschaftsspiel während E. den Ersatzreifen montiert. Sie stellt fest, dass im Reifen ein ziemlich grosser Glassplitter steckt. Immerhin brauche ich mich nicht mehr schuldig zu fühlen, weil ich die ganze Zeit dachte ich hätte irgendwo eine Bordsteinkante mitgenommen. Das Herbstkind hilft noch kurz mit den Ersatzreifen festzuschrauben.

Dann schreibe ich noch Audible. Ich habe ein Hörbuch, das keinen Ton von sich gibt. Die FAQ sagen: App deinstallieren und neu runter laden. Naja, eher unlogisch, weil andere Bücher kann ich ja hören und das Buch geht auch nicht über den online-Player. Aber die Antwort vom Kundendienst ist natürlich: “App neuinstallieren” Na gut, ich gebe ihnen die Chance bevor ich meine “könnt ihr nicht lesen?!” Mail zurückschicke. Natürlich hilft die Neuinstallation nichts. Ich schreibe natürlich trotzdem noch höflich.

Dann schreibe ich hier den Post und mache ein paar Bilder dafür bereit. Das Frühlingskind wandert mit E. richtung Bett, nachdem es bei uns allen den Bauch abgehört hat. Das Herbstkind landet auf meinem Schoss während ich hier tippe.   

Allzuviel wird hier nicht mehr passieren. Mich und das Herbstkind ins Bett bringen, das müdet auch schon rum, aber geht ohne mich ja eh nicht schlafen.