Mein Jahr 2019

Ich bin so schlecht in Jahresrückblicken. Letztes Jahr ist er irgendwie ganz ausgefallen. Ich habe dann auch immer andere beneidet, die zu ihrem Jahr so schöne Dinge schreiben können. Aber ich möchte eigentlich schon. Und jetzt habe ich bei MamaHatJetztKeineZeit einen Fragebogen gefunden. Vielleicht sollte ich den einfach ab jetzt nutzen. Ich mag Fragebögen und so bekommt das vielleicht mal Struktur. Denn ich möchte eigentlich schon weiter und mehr bloggen. Schliesslich habe ich es ja dieses Jahr tatsächlich geschafft mir eine Domain mit passenderem Namen zuzulegen. (Danke E.)

Und jetzt wo ich den Fragebogen durchlese fürchte ich, dass meine Antworten recht langweilig werden könnten…

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Hm. ca. 6-7 Ich kann es nicht schlecht nennen, aber wirklich toll wäre auch anders.

2. Äusserliche Veränderungen?

Nachdem ich kaum auf Bildern zu finden bin, ist das schwer nachvollziehbar. Grösste Änderung dieses Jahr war wohl die Eule, die jetzt permanent auf meinem linken Bein wohnt.

Ein Tattoo einer Eule mit Blättern und Blüten

3. Wirtschaftliche Veränderungen

E. hatte im Dezember 2018 einen neuen Job angefangen. Der hatte zur Folge, dass es eine Verbesserung gab. Auch dass die Kinder jetzt beide im Schulsystem sind und wir damit auf Fremdbetreuung erstmal verzichten ist da eine Erleichterung.

4. Berufliche Veränderungen?

nope.

5. Gesundheitliche Veränderungen?

Ich habe mich stark mit meiner ADHS auseinander gesetzt. Leider hatte es noch nicht ganz die Folgen, die ich mir erhofft habe, aber einiges hat sich da doch verschoben.

6. Die tiefste Einsicht

Ich scheine im Wesen RE-aktiv zu sein. Es ist für mich schwer von mir selbst aktiv etwas zu starten, oder ich starte und brauche dann externen Input.

7. Der hirnrissigste Plan?

Da war 2019 ok. Alle Pläne haben sich tatsächlich umsetzen lassen. Ich lerne anscheinend doch dieses “Erwachsen”

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Mich mit einem mir unbekannten Mountainbike einen Trail runter fahren

9. Best-Of 2019

Das beste Essen: Mein Osterbrunch. Nicht, weil es so besonderes Essen war, sondern weil mir wichtige Menschen dort waren

Gedeckter Tisch mit Brot, Wurst, Käseglocke, Salatschüsseln, Tomaten

Das beeindruckenste Buch:

Ich habe angefangen zu versuchen keine Bücher von weissen cis-Männern zu lesen. Auf Twitter kam irgendwann die Empfehlung “N.K. Jemisin” Ihre “Broken Earth” Triologie ist sehr beeindruckend. Auch wenn ich mit dem Stil erst mal warm werden musste

Der ergreifendste Film:

Ich glaube, ich habe keinen einzigen Film gesehen.

Die beste CD:

CD? wer hört denn noch CDs? Es ist auch nicht viel neue Musik dazu gekommen. Ein paar Ruelle Songs, ein paar Pentatonix Songs. Kirstins Solo-Album

Das schönste Konzert: 

Auch nicht wirklich Konzerte Besucht. Gesungen habe ich Händels “Messias”

Die beste TV-Serie: Shadowhunters, die Arrowverse-Serien.

10. In diesem Jahr zum ersten Mal getan?

Mit dem Mountainbike einen Berg runter gefahren.
Ein Kind in die Primarschule gebracht.
Gitarrenunterricht genommen
Treffen von Angehörigen von trans Menschen geleitet.
Zugesehen wie mein Kind genäht wird.

11. Nach langer Zeit wieder getan?

gestickt

Ein gestickter Adventskalender. 24 nummerierte Herzen mit angenähten Ringen. In der Mitte ein Zug mit Geschenken, ein Hirsch, eine Sternschnuppe, ein kleines schneebedecktes Haus mit Weihnachtsbaum davor und zwei Eichhörnchen mit einem Fliegenpilz

12. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen

Mein Telefon in einen Bach fallen lassen. Drei – nein vier – Besuche auf der Notfallstation.

13. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte

Ich versuche meine Kinder jeden Tag von ganz alltäglichen Dingen zu überzeugen. Dass raus gehen toll ist, dass Zähne putzen wichtig ist, dass sich waschen wichtig ist, dass es andere tolle Sachen gibt, die man machen kann, die nicht damit einher gehen, dass man auf einen Monitor starrt (schwer zu vermitteln, wenn man das selbst oft macht)

14. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe

Dem Frühlingskind die Möglichkeit geben, reiten zu lernen. Eine der wenigen Sachen, wo ich keinen Gegenwind bekomme um aus dem Haus zu gehen.

15. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat

Mich überreden nach Veldenz zu fahren und Zeit mit Usern zu verbringen, fotografieren zu können und die Bilder dann auf FB oder anderenorts als Profilbilder zurück zu finden.

Burgruine Schloss Veldenz. Im Vordergrund ein Lensball in dem die Ruine auf dem Kopf steht

16. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat

“Ik hou heel veel van jouw” vom Frühlingskind, das kaum Niederländisch sprechen will.

17. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe

18. Meine Lieblingsblogs Podcasts des Jahres

Ich lese kaum mehr Blogs – ich habe auch das Gefühl, dass das viele nicht mehr machen. Ich hijacke das mal und nenne einfach ein paar Podcasts.
Seit 2014 immer wieder gerne “Stuff you should know”, auch schon lange dabei “Sawbones” passend zum Outlander gucken “Outlandercast” Neu dazu gekommen dieses Jahr “The Soundtrack Show”

19. 2019 war mit einem Wort

Ganz OK.

20. Zum Vergleich: Die Fragebogen der letzten Jahre

Keine wirklichen Fragebögen, aber das was man so als Rückblick gelten lassen könnte
– ältere gibt es auch, aber da müsste ich etwas ausmisten… – 20162017 – 2018 – 2019