Tagebuchbloggen: schlafen hilft

Der Tag heute ist definitv entspannter. Die Kinder waren ja sehr früh im Bett und sind entsprechend ausgeschlafen. Also zumindest das Frühlingskind. Das Herbstkind schläft noch länger.

Deutlich motivierter als Gestern und mit mehr W-Lan auf dem Tablet fangen wir an. Das Herbstkind schläft halt noch. Damit habe ich jetzt kein Problem.

Anton App von der Lehrperson vorgeschrieben

2 der Aufgaben sind mache 10 min dies und mache 15 min das. Das geht wirklich gut, wenn das Kind motiviert ist. Wecker stellen und los. Ich schaffe es dazwischen dann auch dem Herbstkind ein bisschen Aufmerksamkeit (Frühstück, Anziehen) zu geben.

Dann gibt es noch eine Runde Mathe-Spielen. Das Frühlingskind fragt ob das Herbstkind mitspielen will. Will es leider nicht. Auch bei der Turnstunde ist es nicht wirklich zu überreden. Macht am Ende zwar mit, ist aber dann frustriert, dass es den Tanz nicht auf Anhieb kann.

Einmal Kindertanz zum mitmachen und -singen

Noch eine Aufgabe, die auch (mit Hilfe) recht schnell geht (10 Wörter zum Thema Frühling). Am Ende korrigieren wir noch kurz die Aufgaben, die wir in den letzten Tagen gemacht hatten. Bis auf ein paar spiegelverkehrte Zahlen und etwas kreativer Schreibweise war das alles OK.

Ich entlasse das Kind in die Bildschirmzeit. Und prompt ruft die Klassenlehrperson an. Sie möchte wissen, wie es geht. Wir sprechen darüber, dass es für das Frühlingskind eigentlich eine gute Chance ist, weil es bei mir 1:1 Begleitung bekommen kann und nicht von 22 anderen Kindern abgelenkt wird. (nur der Fernseher, vor dem ich das Herbstkind zwischenparke…) Auch gut, weil es so für die Aufgaben die Zeit bekommen kann, die es braucht und nicht von den vorgegebenen Schulzeiten ausgebremst wird.
Irgendwie ist dies jetzt die Zeit, in der ich das erste mal froh bin, dass ich keinen zusätzlichen (geldeinbringenden) Job habe. Mir tun die Kinder leid, für die diese Zeit eben eher ein Rückschlag sein wird. Die, deren Eltern mehrere Schulkinder auf verschiedenen Stufen begleiten müssen. (schaffe ich ja auch nicht wirklich, denn das Herbstkind bleibt mit den Kindergartendingen gerade ziemlich auf der Strecke). Die deren Eltern nebenbei im Homeoffice oder anderweitig arbeiten müssen und so nicht den ganzen (Vormit)Tag damit verbringen können sich um die Schuldinge zu kümmern. Letztendlich bleibt einfach abzuwarten wie das dann später aussieht, wenn die Schule wieder weiter geht.

Am Nachmittag schaffen die Kinder es sich gemeinsam und ohne Bildschirm zu beschäftigen. Erstmal mit Hubelino/Duplo. Teilweise mit Hilfe von E.

Kooperation bei den Kindern

Ich nutze den Frieden und baue selbst auch. Halt mit dem kleinen Lego.

Einmal versunkenes Schiff

Irgendwann höre ich Plätschern und Lachen aus dem Bad. oO.

Die Kinder haben die Kugelbahn links liegen gelassen und sich das Schiff und die Taucher un Tauchroboter geschnappt und wollen mit wirklichem Wasser damit spielen.

Also geht es in die Badewanne.

Das Schiff schwimmt tatsächlich
Das leider auch.

Hah, nochmal kooperative Kinder. Ich schaffe es kurz in die E.Cave um mit der Katze zusammen Stoff zuzuschneiden.

Katzen und Nähen….

Der Frieden währt nicht lange. Das Herbstkind will noch ein paar Dinge mehr in der Badewanne haben. Ich wische die nassen Spuren auf und schicke das Kind zurück ins Bad. Leider gibt es bei dem Kind nur zwei Modi. Nicht bewegen oder schnell bewegen. Schnell Bewegen und nasser Boden im Bad gibt schreiendes Kind, aus der E.Cave – das Meeting verlassende – springende E. und eine fette Beule.

Nach Kühlen und Eis geht das Kind zurück in die Badewanne. Letztendlich aber nicht mehr lange. Nach Duplo aufräumen (gemeinsam) dürfen sie noch einmal Fernsehen. Mit mir mit zur Post und Brot holen will (natürlich) niemand. Also gehe ich alleine mit dem Paket los. Immerhin ein bisschen Frischluft. Ist aber kalt, Kann die Kinder verstehen und Lust länger zu gehen habe ich dann auch nicht.