Tagebuchbloggen: Wochenstart mit Zeitumstellungsverzögerung

Wir fangen heute ein bisschen später an. Irgendwann sind wir dann auch in der Sommeruhrzeit angekommen. Heute ist das nicht.

Immerhin schaffe ich es, das Herbstkind ein bisschen zu motivieren. Wir haben eine Mappe bekommen, damit es die Kunstwerke dann hoffentlich in den Kindergarten bringen kann, wenn der wieder aufgeht. Wir fangen also mit ein paar Kindergartendingen an, während das Frühlingskind sich mit durch Fussnägel vom Anziehen abhalten lässt.

Das Kind hat mir ein Montagsherz geliefert. Es sollte ein Haus basteln

Um 10:40 Uhr habe ich dann das Kind tatsächlich mal am Schreibtisch. Dafür ist es motiviert. Macht relativ zügig die Rechenaufgaben und nicht so zügig und mit weiterer Ablenkung in Form der Katze die Schreibübungen. Dann ist es für heute erstmal fertig und wir können Mittagessen.

Die Katze hilft beim lernen – nicht

Der Nachmittag ist damit erstmal ruhig. Die Kinder dürfen nach dem Essen erstmal Serien gucken. Ich habe ein Telefonat. Natürlich ist das der Anlass für Kinder, sich um irgendwelche Kuscheltiere zu streiten, unbedingt auf das WC hinter dem Schlafzimmer (in das ich mich zurückgezogen habe) gehen zu müssen, weitere Konflikte in den Raum zu tragen. Anschliessend putze ich das andere WC.
Ich darf irgendwann die Kinder in die Badewanne stecken in der Blaze und die anderen Monstermaschinen stecken – sagen die Kinder.

Badezeit – ihr seht bestimmt auch Blaze und die Monstermaschinen hier oder?

Irgendwann haben die Kinder wieder einen motivierten Augenblick. Ich schlage dem Frühlingskind vor, dass wir doch noch die TTG Aufgabe für diese Woche angucken können. Die wird dann auch sofort gelöst, mit der Frühlingkskindlichen Schlichtheit. Aber hey, warum mehr tun als nötig? Aufgabe gelöst.

Mache ein Mandala aus Früchten oder Gemüse.

Die Kinder spielen mit den Wäschekörben und den Kuscheltieren Zug und so. Und ich schaff es noch einmal an die Nähmaschine.

Ich benähe gerade das falsche Kind. Das möchte aber immer Dinge aus allen Stoffen, die ich noch hier habe.

Am Abend gibt’s noch einem Videochat mit einem Freund und seinen Kindern. Während die Kinder es irgendwie cool finden, nutzen sie es nicht wirklich zur Kommunikation sondern albern eher vor der Kamera rum. Aber hey. Andere Menschen sehen.