tagebuchbloggen: immerhin soll die Woche kurz werden…

Das Herbstkind schläft lange. Das Frühlingskind ist immerhin sowas wie ausgeschlafen. Mit halbwegs Motivation gehen wir an die Aufgaben. Aber das gerade aufwachende Herbstkind lenkt es ab. Ich nehme also das Herbstkind mit und hoffe, dass das Frühlingskind alleine arbeitet. Es kommt aber bald zu uns und sagt es hat Schmerzen an der Hüfte.

Nachdem ich Muskelkater habe, schlage ich vor, dass wir einen Sonnengruss machen um kurz alles einmal durchzubewegen. Das Frühlingskind und ich winken mit Mai Cocopellis Hilfe also einmal der Sonne zu und das Kind macht dann seine Rechenaufgaben. Nur um nach der ersten Aufgabe eine Pause zu machen. OK.

Pause mit Autos

Irgendwie schaffe ich es, das Frühlingskind noch einmal zum Rechnen zu überreden. Zum ersten Mal kommt es auf die Idee, die Würfel zu verwenden, die die Schule mitgegeben hat. Es baut zwar mehr als dass es damit rechnet. Die Aufgabe wird immerhin gelöst.

Rechenwürfel

Anschliessend schaue ich mit dem Herbstkind zusammen die Aufgaben vom Kindergarten an. Endet darin, dass die Kinder tatsächlich zusammen basteln. Ich gehe kurz zum Dorfladen um den gestern fehlenden Reis zu holen und Mittagessen zu kochen.

Während der Auflauf im Ofen ist, räume ich meinen Papierschreibtisch auf. Naja zur Hälfte, die andere Hälfte mache ich nach dem Essen.

das Vorherbild erspare ich euch. War voll…

Die Kinder wollen Animal Crossing spielen. E. sagt ja, ich sage nein. Die Kinder waren noch nicht draussen, das Frühlingskind sollte noch eine Aufgabe lösen.

Das Frühlingskind beklagt sich, dass es keine passenden Schuhe hat. Ich gucke nach und ja, die Schuhe sind gute zwei Grössen zu klein. Wie wunderbar, wenn man nicht direkt zum Schuhladen fahren kann. Also messe ich die Füsse selbst und bestelle Sneaker und Sandalen und natürlich für das kleidungsaffine Herbstkind auch ein paar Sommerschuhe.

Die Kinder bleiben das von mir vorgegebene Minimum an Zeit draussen… Danach wird weiter nach Zocken gefragt. Ich mache ab, dass das Frühlingskind spielen darf, aber sobald E. fertig ist mit Arbeiten, die Aufgabe dran ist.

Das Zocken dauert nicht ganz so lang, wie E. befürchtet. Irgendwann wird das Playmobil-Krankenhaus aufgebaut und der Kleinkram verteilt.

yeah…

Und auch das Lego wird wieder zusammengestellt und bespielt und dann als Sportgerät verwendet.

nicht ganz deutlich, aber sie springen über die Häuser

Ich nutze die Spielzeit um ein bisschen zu nähen. Dann ist E. fertig. Das Kind darf an die Aufgabe ran.

Lesen, malen, schreiben

Wir kämpfen uns durch die vier Sätze. Nach jedem Satz, darf das Kind malen, was der Satz vorgibt. Zwischendrin erzählt es mir von Papagaien, bei denen man deutlich erkennen kann, wer das Männchen und wer das Weibchen ist, und dass sie sich zusammen ein Nest in einer Höhle im Baum bauen.

Ich male auch.

nicht so bunt..

Der letzte Satz heisst “male alles bunt” und dann soll es noch 3 Worte schreiben. Ich bekomme ein heulendes Elend, dass weder malen, noch schreiben will.

E. löst mich ab. schafft es irgendwie die Aufgabe zu ende zu bringen.

Die Kinder beschäftigen sich mit Perlenarmbändern.

hält nicht lange, das Herbstkind will noch ein bisschen YT

Ich esse und nähe dann noch ein bisschen. Verpasse den richtigen Moment, das Herbstkind ins Bett zu bekommen und muss ein übermüdetes, heulendes Elend ins Bett bringen, das es erst nicht rechtzeitig zum WC schafft, dann sich den Kopf anhaut, die Geschichte, die ich noch vorlese zu traurig findet, das Wärmekissen nicht warm genug findet. Immerhin schläft es schnell ein.

Ich habe meinen Fehler bemerkt bevor ich es zusammengenäht habe

Jetzt sollte ich auch bald ins Bett, vielleicht bekommen wir dann doch wieder einen besseren Tagesrythmus hin..