Tagebuchbloggen: “letzter Schultag”

In der Früh geht erstmal alles irgendwie blöd. E. weckt die Kinder für mich zu früh, ich reg mich drüber auf, auch wenn es von der Zeit her eigentlich voll ok war. Ich möchte noch eine E-Mail schreiben, für die ich ein paar Termine (in 2021) nachgucken muss. Irgend ein Kind hängt an meinem Arm und ich nerv mich weiter.

Ich möchte auch probieren, möglichst schnell durch die Aufgaben zu kommen. Spoiler: klappt nicht ganz

Das Kind möchte tatsächlich mit der “Geschichte hören und dann 10 Wörter dazu schreiben” Aufgabe anfangen. Nachdem Schreiben ja eine ziemlich anstrengende Sache ist, freu ich mich darüber, weil dann wäre das weg…

Auch ich bin motiviert und fange an zu gucken was von den Sommerkleidern noch für das Herbstkind vorhanden ist. Das Frühlingskind hat derzeit so wenig Kleidung, dass ich da keinen Unterschied machen brauch, ich stelle nur die Fächer mit den kurzen Sachen in bessere Reichweite.

Das Herbstkind hat zum einen ein seltsames Temperaturgefühl – wodurch ich bei den kühleren Temperaturen die kurzen Sachen weggeräumt habe – und zum anderen eigentlich ziemlich viele Klamotten im Schrank. Davon wird aber nur ein kleiner Teil getragen.

Also ist ausmisten angesagt.

Aussortieren

Natürlich reichen dafür die 8 Min die das Frühlingskind der Geschichte zuhören soll nicht. Erst recht nicht, weil die Aufnahme irgendwie mittendrin stoppt. Wir schieben also – ich schreibe der Lehrperson unser Problem. Das Kind macht eine andere Aufgabe. Sogar weitestgehend selbstständig, also können das Herbstkind und ich weiter machen. Natürlich mit gewissen Unterbrüchen und weiterem Testen der Sounddatei. Aber das Herbstkind macht gut mit. Entscheidet welche Sachen weg sollen und hilft auch noch beim Putzen – zieht sich dabei ca. 3 mal um.

kleines Helferlein

Am Ende habe ich einen gut sortierten Schrank. Ein Haufen Kleider die zurück an meine Schwester gehen dürfen, wenn wir hier wieder raus dürfen, und ein Haufen der hier vorerst bleiben darf.

Aufgeräumt

Zwischendrin hüpfe ich immer wieder zum Frühlingskind zum Helfen. Wir bekommend das mit dem Soundfile hin und schaffen es 5 von den gefragten 10 Wörtern aufzuschreiben. Dann hat es hunger und es ist auch schon fast Mittag. Die Halbe Stunde bis E. auch Pause machen kann, machen wir das Sportvideo.

Nach dem Essen wollen die Kinder weiter vorm Bildschirm sitzen. Ich möchte, dass sie raus gehen. Machen sie auch. Mit Autos

Die Autos dürfen rutschen

Ich setze mich auch raus und rein und säume zwei Shirts.

Jetzt ist ja auch Platz für weitere Shirts fürs Herbstkind…. Geschwistershirts

Später finden die Kinder, dass sie genügend draussen waren. Die anderen 5 Wörter vergessen wir erst mal. Sie kapern meinen Rechner. Tja, das kommt davon, wenn ich ihn an lasse.

Ich lasse sie einfach. Ich mache den Wocheneinkauf und E. muss noch arbeiten. Also ok.

die Katze lag dekorativ im Gras. Dann natürlich nicht mehr

Am Abend bekommen die Kinder noch mal Motivation. Das Frühlingskind versucht zusammen mit E. noch Wörter zu schreiben. Ich glaube nicht wirklich erfolgreich…. Und wir müssten noch die Arbeitsblätter für die Lehrperson zusammenpacken und wegschicken.

Das Herbstkind will auch noch was machen und schnappt sich das Mini-Lük

Ich schaffe es am Abend noch kurz raus.

Den letzten Rest des Abends verbringe ich Serienbügelnd. Und bloggend und sollte jetzt echt dringend ins Bett.