Tagebuchbloggen: müde

Der Tag wird irgendwie nicht besser als gestern.

Ich lasse die Kinder einfach auf Bildschirme schauen. Bin weiterhin super gereizt.

Das Herbstkind spielt Animal Crossing
Das Frühlingskind hat die Maus-App

Ich versuche schon gar nicht mehr irgendwas mit den Kindern zu machen, denn das würde uns allen nicht gut tun.

Ich fahre zur Drogerie und stelle erst dort fest, dass ich meinen Geldbeutel vergessen habe.
Als ich wieder da bin fährt E. in die Stadt um sich dort mit jemanden zu treffen. Ich kann also nicht nochmal fahren.

Immerhin schaffe ich es ein bisschen zu nähen.

Das Kind wollte dann doch irgendwie einen anderen Schnitt Unterhose. also aus dem Klimperklein Buch die Panty genäht.

Am Nachmittag explodiere ich doch noch. Ich versuche mich mit Spazieren gehen raus zu bringen und stelle fest: Ich bin einfach extrem müde. Die letzten Nächte habe ich jede Menge Mist geträumt, wir hatten Kinder im Bett, die mit Händen und Füssen ihren Platz verteidigt haben, oberhalb von der Decke sein wollten, während ich lieber drunter lieben wollte etc.

Ich habe eine schöne Bank gefunden.

Ich kürze meinen Spaziergang ab und gehe letztendlich quasi zeitgleich mit den Kindern ins Bett und hoffe einfach, dass das Wochenende besser wird.