Genäht in 2020 Teil2

Ich mache dann mal weiter mit dem Näh-Rückblick. Hier geht es zum ersten Teil.

Juli
Im Juli gab es Sommerliches für die Kinder. Dazu habe ich da schon ein paar Dinge angefangen, die im August fertig geworden sind. Für das Frühlingskind gab es ein “Tiger” Set. In sommerlich sehr kurz. Und einen Löwen hat es dann auch noch bekommen. Dazu noch eine weitere kurze Hose. Für das Herbstkind hatte ich ein schönes Panel gefunden und es durfte sich noch weitere Stoffe aussuchen, die dann zu einem Kleidchen mit Rock in drei Lagen führten. (5 Teile)

August:
Im August habe ich dann die zwei grössten Herausforderungen beendet. Einmal ein Hemd für das Frühlingskind. Und dann habe ich das Mockup für den zweiten Teil Unterwäsche für die Robe d’Anglaise gemacht. Die Schnürbrust oder auch Stays. (Das sind quasi Vorläufer vom Korsett). Das Mockup war dann so gut, dass ich letztendlich irgendwann im September einfach die Kanten eingefasst habe und es als “ich lass das jetzt so” Fertig definiert habe. Dann habe ich noch ein Kleid für mich gemacht, das bis heute noch nicht gesäumt ist. Ich nehme es trotzdem hier auf. (3 Teile)

September
Der Herbst war da. E. wollte einen Umhang passend fürs Mittelalter oder auch zum einfach so tragen. Dazu dann statt einer angenähten Kaputze eine Gugel, die zoe auch einfach so anziehen kann. Das Frühlingskind wollte für den Herbst eine Mütze. Es wurde eine Wendemütze, für die es awkward Selfies von mir gibt. (3 Teile)

Oktober
Im Oktober habe ich irgendwie nichts auf die Reihe bekommen. Naja zumindest beim Nähen. Wir hatten Ferien und so und Unterwäsche ist voll fitzelig. Aber ich wollte doch was machen. Also gab es ein Set für das Frühlingskind (2 Teile)

November
Der November war dann sehr effektiv. Ich habe nachdem die Passformfrage für die Unterwäsche geklärt war, eine kleine Reihenproduktion gemacht. Heraus kamen dann 4 Sets Unterwäsche, eine vereinzelte Unterhose und ein einzelnes Unterhemd. Danach war dann wieder raum. Für das Frühlingskind gab es dann noch einen Schwung Hosen und das Herbstkind hat ein neues Langarmshirt bekommen, das es dann auch gleich am nächsten Tag beim Schulfotografen anziehen wollte. (14 Teile)

Dezember
Zunächst habe ich das Mock-Up für das Oberteil von der Robe d’Anglaise gemacht. Ich muss da auch immer warten, bis E. dann Zeit hat es anzuprobieren. Es war erstmal gut, aber mit Ärmeln dann eher zu eng, jetzt wartet es nach weiter machen (ich hatte viel Nahtzugabe, hoffentlich reicht das) auf eine erneute Anprobe. Dann gab es UFO-Alarm und ein Latzkleid, das ich vor drei Jahren als Schnittmuster in einem Adventskalender hatte, vor zwei Jahren dann mal angefangen hatte um dann festzustellen, dass ich die Länge vom Latz nicht angepasst hatte, erstmal habe liegen lassen. Jetzt habe ich am Latz gestückelt und das Kleid fertig gemacht. Und weil von den Shirts im Frühling tatsächlich nur 2,5 in Gebrauch sind und ich festgestellt habe, dass ich zwei nach einem Schnittmuster ständig trage, habe ich noch ein schnelles Shirt für mich genäht. Nicht ohne Hindernisse: Um dem Plätzchenbauch etwas Platz zu gewähren habe ich eine Grösse grösser genäht. Die Katze fand das Schnittmuster wohl lecker…. Für die Geschenke habe ich auch dieses Jahr wieder Säckchen genäht, die jetzt hier zwar zu sehen sind, aber nicht mitgezählt werden. (2 Teile, weil die Robe ist ja noch WIP)

Das war es dann für 2020. Letzdendlich doch ziemlich produktiv. Und musste gerade feststellen, dass ich in beiden Halbjahren je 29 Teile gemacht habe. Also damit dann 58 insgesamt. Setteile sind aber einzeln gerechnet (also Unterwäscheset sind 2 Teile etc.) Wenn ihr das lest und es euch so geht, wie mir nach dem Lesen von dem Bored Panda Beitrag (siehe Teil eins), dann lest auch den Rest den ich dazu geschrieben habe. Nicht jede_r bekommt duch eine freaking Pandemie das Dopaminlevel um Projekte durchzuführen. Meine Kinder haben extrem viel Bildschirmzeit bekommen. Du bist am Ende von 2020 da? Well done!