Kulinarisches ABC – G und H

LOGOIch bin schon wieder zu spät, dafür gibt es wieder ein Doppelpack und das Wetter ist schuld. Genau.

Für das G hatte ich durchaus auch andere Ideen, aber ich hatte mich dann doch eingeschossen. Anette hatte mit leckeren Garnelen vorgelegt. Die kommen bei uns eher selten auf den Tisch. Wenn dann allenfalls ausser Haus.

Aber nun zum Wetter. Zu den Salaten und vielen anderen Gerichten finde ich es toll, wenn es frische Kräuter gibt. Jetzt war der März so eklig, dass ich gar keine Lust hatte irgendwas im Garten zu machen. Ich hatte noch als Alternative Gelbe Rüben gedacht, aber hmpf.

Auf jeden Fall haben wir in den letzten Wochen dann doch etwas besseres Wetter gehabt und ich konnte dann doch ein paar Kräuter nachkaufen und so steht mein G für Gartenkräuter:

GartenkrautIn dem Kasten tummeln sich nun: Oregano, ein Rosmarinbäumchen, Thymian, Basilikum, Liebstöckel (der versteckt sich ganz scheu), Petersilie und Schnittlauch. (Das Gelbe im Hintergrund ist ein böser Löwenzahn, der sich aufs Bild geschmuggelt hat).

Für das H gab es viele viele Beeren. Bei Anette waren es Him- und Heidelbeeren. Ich bin derzeit eher an anderen Teilen der Himbeerpflanze interessiert und so gibt es bei mir H wie Himbeerblättertee.

Himbeertee

Nach dieser Seite hat Himbeerblättertee wohl folgende Eigenschaften:

Er soll die Beckenmuskulatur und den Muttermund lockern, die Gebärmutter entspannen, eine krampflösende Wirkung haben, eine schnelle Geburt anregen, sowie eine kürzere zweite Wehenphase ermöglichen.

Na, da bin ich mal gespannt. Von Wehenförderung kann zumindest keine grosse Rede sein – vielleicht trinke ich dafür auch einfach noch zu wenig davon, richtig gut schmecken tut das Zeug ja nicht. (frische Ananas hilft auch nicht übrigens), aber wenn es schon soweit hilft, dass Dammverletzungen geringer sind, dann könnte sich das ja doch lohnen.