BuJo

Es ist etwas mehr als zwei Wochen her das Julie  (sinngemäss, Sachen die so ‘lange’ her sind, findet man ja nicht mehr) twitterte: “damn you timeline, wenn ihr jetzt alle anfangt muss ich das auch tun”

Es ging ums Bullet Journal. Kurz vorher hatte ich mir das auch überlegt und war noch am zweifeln. Gehört ja zu den vielen Sachen, die ich so aus dem Netz mitbekomme und dann toll finde, nur um es dann doch nicht hinzubekommen. So wie das Filofaxing, das in meiner Bubble auch so aufgekommen ist und ich damals als “ja nett, aber das mache ich vielleicht zwei Wochen und dann ist mein toller Kalender wieder so verlassen wie eh und je und ich habe einen Stapel Washi-Tape und Büroklammern und Aufkleber, die ich dann ganz sicher nicht mehr nutze”

Dann bin ich irgendwann mitte des Jahres über den Begriff Bujo oder Bullet Journal gestolpert und habe das erstmal als sehr ähnlich dem Filofaxing abgetan und tja, Kalender brauche ich bei meinen nicht wirklich vorhandenen Terminen nicht wirklich und die enden dan eher leer und ungenutzt und der Tüddelkram ja hm, siehe oben.

Aber ich sah dann auch, dass Leute das nutzen um zum Beispiel Haushaltsaufgaben und To Do Listen zu verwalten (und das es auf Twitter wohl auch den Hashtag #BuJoWonks abgeleitet von meinen Lieblingspodcastern Storywonk gibt) und vor ca. einem Monat habe ich mir das Prinzip etwas genauer angesehen und mir gedacht, dass es vielleicht doch etwas für mich ist. Denn ToDos mache ich mir dann doch ganz gerne. Vorher gerne auf Zetteln, die dann verloren gingen oder auf meinen WhiteBoards die inzwischen von den Kindern gerne mal einfach wieder gelöscht werden. Und meine Fotoprojekte sind inzwischen so zahlreich, dass sie in der Umsetzung vermutlich etwas mehr als ein Jahr brauchen.
Notizbücher finde ich eigentlich auch oft schön und ich schreibe – auch wenn meist unleserlich – auch gerne mit der Hand. Nur Notizbücher sind bei mir auch häufig eher ungenutzt, weil halt.

Rareb hat ihrs dann auch gezeigt und gezeigt, dass es eben auch ohne Firlefanz geht. Und bei Nimiel gabs dann auch noch einen Post, der mir nochmal einen Einblick in eine mögliche Struktur gezeigt hat. Und dann wollte ich auch. Vor allem, weil man sich die Struktur ja auch anpassen kann. Es gibt keinen vorgefertigten Kalender, es gibt also auch keine leeren Tage, wenn ein Tag leer ist, dann nimmt er halt keinen Platz ein und es geht einfach mit dem nächsten weiter.

Dann wunderte ich mich, dass “alle” dieses (langweilig einfarbige) Leuchtturm Notizbuch dafür hernehmen. Jetzt weiss ich es auch. Denn die Kombi schön und brauchbar gibt es leider nicht wirklich.

Jetzt habe ich hier also auch so ein (schönes dunkelblaues – für das noch eine Verzierung in Arbeit ist) Leuchtturm-Notizbuch hier und darf sich jetzt langsam füllen.

Ich bin gespannt wie lange ich das durchhalte, oder ob das Ding dann auch halbvoll irgendwo liegen bleibt.